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 Lu <3

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Lavura

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Anzahl der Beiträge : 180
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BeitragThema: Lu <3   Fr Apr 29, 2016 11:40 am



"Bow down and swear loyalty ... or die horribly."




ΩNameΩ
"My name ? You actually DON'T KNOW my name !?"
Der volle Name der dämonischen Schönheit lautet Lucretia Lilias Mephistoria Amonia, doch die meisten kennen sie nur als Lucretia Amonia. Lilias wird nur von eher Vertrauten benutzt und Mephistoria kennen sogar noch weniger, nämlich nur die Mitglieder ihrer Familie. Lucretia wird hierbei in der englischen Version ausgesprochen, also in etwa als wäre es "Lukrescha" geschrieben.

ΩSpitznameΩ
"I have many titles and nicknames. But only a few that I like."
Lu - Die verkürzte Version ihres Namens, wird zwar in fast allen Fällen nicht benutzt, aber verblüffenderweise mag sie den Klang. Dennoch erlaubt sie nicht jedem, sie so zu nennen. Doch jeder, der sich zumindest ein winziges bisschen Respekt von ihr verdient hat, darf diese Abkürzung nennen. Zumindest dann, wenn die Person sich traut.
Succubus Queen - Ein Spitzname, den sie aufgrund ihres verführerischen Aussehens und Verhaltens ihr eigen nennen darf. Gleichzeitig ist es jedoch auch ein Zeichen für ihre dämonische Hälfte, auch wenn dies nur wenige wissen.
Black Lady/Dark Lady - Aufgrund ihrer Herkunft aus dem hohen Adel, den Kontakten zu vielen der mächtigsten Familien Fiores und sogar dem Königshaus selbst, so wie auch einigen anderen Königs- und Adelsfamilien außerhalb Fiores, hat sie sich diese beiden Titel verdient, welche ebenfalls von ihrem Aussehen her rühren.
Queen of Pandemonium - Ein Name, der auf Lucretias dämonisches Blut zurückzuführen ist. Vor allem auf ihren Feldzug von vor mehreren Jahrhunderten, welcher unter ihrer Führung in Ishgars Geschichte einging und bis heute als "Pandemonium-Krieg" bekannt ist.
Blood-Empress - Ein Spitzname, welcher nur denjenigen geläufig ist, die von den Geheimnissen ihrer Magie wissen und noch immer leben. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass nur wenige Personen von dem Spitznamen wissen, abgesehen von äußerst mächtigen Individuen.
Hunter-Killer - Ein Spitzname der von ihrer Jagd auf Dämonenjäger herrührt, bei welcher sie erfolgreicher war, als man es überhaupt annehmen sollte.

ΩGeschlechtΩ
"Can't you see !? ARE YOU BLIND !?"
Als würde man das nicht erkennen, ist Lucretia ein wahres Sinnbild der Weiblichkeit.

ΩGeburtstagΩ
"My Birthday ... not that I care much about it myself."
Diese öde, unschöne Welt hat vor unsäglich vielen Jahren, am 7. Tag des damaligen Jahres das Recht erhalten, sich als Heimat von einem Geschöpf von Lucretias Perfektion zu ergötzen.

ΩAlterΩ
"One does not ask a Lady, how old she is !"
Inzwischen darf diese Welt bereits seit 462 Jahren damit prahlen, dass die unfehlbare, halbdämonische Lady auf ihr wandelt. Sie sieht jedoch noch immer aus wie gerademal zwanzig Jahre, da sie durch ihre Magie und ihr dämonisches Blut einen beinahe vollständig stillstehenden Alterungsprozess hat.

ΩWohnortΩ
"Where do I live ? Why do you want to know ? Want to spy on me while I'm showering ?"
Auch wenn Lucretia selbst nicht wirklich sagen würde, dass sie einen festen Wohnort hat, so gibt es doch Orte, wo sie sich gerne häufiger aufhält und welche man somit als Wohnort angeben könnte.
Zum einen hat sie ein großes Anwesen mitten in der Wildnis Fiores, fast an der Grenze zum Nachbarreich Bosco. Dies ist vor allem in den wärmeren Jahreszeiten ein Ort, den sie gerne besucht.
Zum zweiten wäre da ein großes Schiff der königlichen Marine, auf welchem sie gerne residiert, wenn es ihr mal nach dem Meer gelüstet. Es ist vollständig ihren Wünschen nach angepasst und ist somit wie eine schwimmende Villa.
Zu guter letzt wäre da noch ein Teil des Komplexes des verborgenen Violent Phoenix Gildenhauses. Sie hat hierbei einen geheimen Abteil für sich reserviert, der tief im Berg liegt und Geheimgänge zu einigen wichtigen Orten des Gildenhauses und zum Gebäudes des magischen Rates besitzt.





ΩRasseΩ
"The superior race ! Not one of those tiny, weak humans !"
Wie man an den eindeutig nicht menschlichen Hörnern und den dauerhaft leuchtenden Augen erkennen kann, ist sie alles andere als ein normaler Mensch. Tatsächlich handelt es sich bei Lucretia um einen Halbdämon, welcher jedoch eine unnatürlich hohe Konzentration an dämonischem Blut ihr eigen nennt.

ΩGrößeΩ
"Say that I am small and I'll make you even shorter !"
Bei einer Person von Lucretias Großartigkeit ist es wohl kaum zu glauben, dass sie nicht auch mit beeindruckender Größe punkten kann. Tatsächlich ist sie, wenn man ihre Hörner und ihre meist hohen Schuhe nicht beachtet, gerade mal 164 cm groß. Mit Hörnern und ihren normalerweise gewählten Stiefeln hat sie jedoch eine Gesamtgröße von 189 cm.

ΩGewichtΩ
"The perfect weight for the perfect body."
Wie man anhand ihres wundervoll geformten Körpers sehen kann, hat Lucretia ein ihrer größe angemessenes Gewicht von 49 kg. Es ist anzumerken, dass sie auch streng darauf achtet, niemals auf ein Gewicht von über 50 kg zu gelangen.

ΩHaarfarbeΩ
"My beautiful hair ... I dare you to ruin my hairstyle."
Lucretias Haare wirken auf den ersten Blick so, als seien sie teilweise gefärbt, da sie größtenteils Tiefschwarz, jedoch mit roten Spitzen und Strähnen versehen sind. Interessanterweise ist dies jedoch ihre vollständig natürliche Haarfarbe, da sie von künstlich erworbener "Schönheit" absolut nichts hält. Interessant ist hierbei, dass die Haarfarbe sich je nach ihrer Stimmungslage anpasst, indem mehr rot oder schwarz darin vorhanden ist. Umso emotionaler sie ist, desto rötlicher werden die Haare, während sie in absoluten Ruhezeiten, wie im Schlaf, beinahe vollständig schwarze Haare hat.

ΩAugenfarbe:Ω
"At least you are able to look in my actual eyes ..."
Anders als bei den meisten Halbdämonen, eröffnen Lucretias Augen zu absolut jeder Zeit, dass sie nicht ganz menschlich ist. Ihre Seelenspiegel haben zu jederzeit eine leuchtend Scharlachrote Farbe, welche je nach Stärke ihrer Emotionen intensiver leuchtet. Sie sind jedoch zu jeder Zeit leicht am schimmern, wodurch man ihre Augen in tiefer Dunkelheit ohne weiteres erkennen kann. In einem emotionalen Ausnahmezustand leuchten die Augen so hell, dass man sie sogar am hellichten Tag mitten im strahlendsten Sonnenlicht deutlich erkennen kann.

ΩGildenzeichenΩ
"To think that I would mutilate my precious body with this ugly mark, ugh !"
Da Lucretia es absolut nicht mit sich vereinbaren kann, ihren wunderschönen Körper mit einem derart unbedeutenden Zeichen zu verschandeln, wie dem von Violent Phoenix, entschied sie sich, es so unbemerkbar zu positionieren, wie möglich. So befindet es sich nun diagonal hinter ihrem rechten Ohr, minimal nach unten versetzt, wo es in den meisten Situationen von ihren langen Haaren verborgen wird. Zudem ist es recht klein gehalten und schwarz eingefärbt, um es möglichst unauffällig zu halten.

ΩAussehenΩ
"Hmhm ... like what you see ?"
Lucretia hält sich für das Sinnbild an Schönheit, Macht, Sinnlichkeit und Unwiderstehlichkeit, ebenso wie sie sich für etwas absolut einzigartiges auf der Welt hält. Sie denkt, es gibt niemanden der schöner sein könnte als sie und ihr Körper würde ausreichen, um jede Person ohne weiteres zu Verführen, sofern sie dies wünschte. Zudem ist sie der Meinung, dass sie eine Ausstrahlung purer Macht hat. Und um ehrlich zu sein, hat kaum mal jemand diese Ansicht nicht zumindest teilweise gezeigt.
Auch wenn alles natürlich eine Geschmackssache ist, kann niemand bestreiten, dass sie tatsächlich ein hübsches Gesicht und einen wohlgeformten Körper hat. Sie achtet auch stets auf diesen, um die ihrer Meinung nach perfekten Rundungen beizubehalten und sorgt sich unermüdlich darum, dass ihre Haut auch ihre Zartheit und Reinheit beibehält. Alternativ kann man auch behaupten, dass sie dafür sorgt, dass andere sich um ihre Haut kümmern, so wie etwa ihr treuer Butler. Lediglich gegen die doch schon als ungesund zu bezeichnende Blässe tut sie nichts, obwohl diese von einigen Leuten als ihr einziger, richtiger Makel angesehen wurde. Entsprechende Leute haben dann aber meist auch nicht mehr lange die Gelegenheit gehabt, besagte Blässe zu bemängeln. Ihre langen, zweifarbigen Haare sind ebenfalls noch etwas, was ihr Aussehen noch unterstreicht.
Die Ausstrahlung an Macht, welche sie an sich so liebt, ist teilweise auf ihre Augen, die stets in einem hellen rot leuchten, und ihre dämonischen Hörner zurück zu führen. Man kann nicht bestreiten, dass dies nicht zumindest ein wenig einschüchternd oder beeindruckend wirkt, sofern man nicht eine Person ist, die an so etwas gewöhnt ist. Diese Ausstrahlung rührt jedoch nicht ausschließlich daher, sondern kommt auch von ihrem erhabenen, ungerührten, selbstbewussten und autoritären Auftreten her, welches sie zu theoretisch jeder Zeit an den Tag legt. Gepaart mit ihrer kühlen, häufig emotionslosen Stimmlage ist das vermutlich Grund genug, um jedem zu zeigen, dass man es "nicht mit einfachem Bauernvolk" zu tun hat, so wie sie es gerne ausdrückt. Wenn all das noch nicht reicht, so sollten die meisten Leute spätestens daran, dass sie ihre dämonische Herkunft offen zur Schau stellt und nicht einmal ansatzweise einen Gedanken an die dadurch hervorgerufenen Gefahren verschwendet, bemerken, dass ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend berechtigt ist, wenn man sie erblickt.
Nur die besten Beobachter oder Personen, die Lucretia verblüffend gut kennen, sind hierbei in der Lage zu bemerken, dass hinter diesem skrupellosen, eiskalten Blick noch mehr steckt, nämlich großes Leid. Die meisten können die kurzen, emotionalen Funken in ihren Augen nicht deuten, doch man kann ab und zu erkennen, dass sie Angst davor hat, von anderen distanziert zu sein und eigentlich nur nach Nähe und damit dem Ende ihrer ewigen Einsamkeit sucht. Das steht im starken Kontrast zu ihrem eigentlichen Auftreten, da sie sich durch eben dieses distanziert und Leute von sich stößt und abschreckt. Das liegt jedoch an ihrer gespaltenen, dämonischen Persönlichkeit, seit sie ihre Menschlichkeit weg zu sperren versucht. Interessanterweise bestätigt diese Tatsache bei Lucretia die Worte "Die Augen sind der Spiegel der Seele", da sie ansonsten in so gut wie keiner Situation Auffälligkeiten dieser Art zeigt. Nur an ihren Augen ist abzulesen, wie sie wirklich ist, was vermutlich durch ihre Selbstkenntnis auch ein Grund dafür ist, dass sie den meisten Leuten nicht direkt in die Augen schaut. Dies kann man als das einzige Zeichen der Schwäche ansehen, welches sie häufig zeigt.
Lucretias Kleidungsstil, welcher noch sämtliche Eindrücke von Dominanz, Selbstbewusstsein, Sinnlichkeit und Bedrohlichkeit unterstützen soll, ist zudem leicht zu beschreiben: schwarz, gerne mit viel Leder oder Metall, sehr offen und vor allem ihre Figur betonend. Sie trägt sehr gerne ein Set bestehend aus einer bauchfreien, offenen Lederjacke, einem knappen Bikini-Oberteil, ein paar halb offen getragenen Hotpants und bis über die knie gehende, hochhackige Lederstiefel. Gelegentlich trägt sie natürlich auch leicht variierte Kleidung, aber diese Ausstattung ist doch in gewisser Weise immer zumindest teilweise vertreten. Vor allem der Aspekt, dass die Kleidung so viel Haut zeigt ist absolut immer vorhanden. Zudem fällt auf, dass ihre Kleidung in den meisten Fällen zumindest teilweise dem typischen Domina-Schema entspricht, da sie lediglich beim Baden an Seen, Flüssen oder dergleichen und zur Schlafenszeit wirklich ohne Leder an ihrer Kleidung anzutreffen ist. Ein Punkt der ebenfalls einiges über ihren Charakter aussagen kann.
Gelegentlich, je nach Situation und Jahreszeit sieht man sie aber auch schon mal ein wenig anders bekleidet. So trägt sie im Winter gerne einen langen Ledermantel, um ihn gegebenfalls wegen der Kälte zu schließen, während sie im Sommer häufig auch mal die Lederjacke weg lässt oder dergleichen. Alles in allem hängt jedoch auch das extrem von ihrem enorm launenhaften Verhalten ab.

ΩMerkmaleΩ
"What is special about me ? Well, I'd say totally not the damn horns on my head, you moron !"
Es ist nicht schwer, einige Merkmale der dämonischen Lady zu benennen, die jedem sofort ins Auge stechen dürften. Zum ersten wären da natürlich ihre doch recht großen Hörner, die sie auf dem Kopf trägt und ihre eigentlich Größe noch einmal um gut 20 cm überragt. Zudem sind natürlich ihre permanent unnatürlich leuchtenden Augen ein wichtiges Merkmal. Zuletzt könnte man noch ihre eher ungesunde Blässe als Merkmal bezeichnen, doch da sie nicht das einzige, blasse Wesen auf dem Planeten ist, ist dieses Merkmal eher nebensächlich.





ΩPersönlichkeitΩ
"We are, what we are, and what the world made us ... And I don't plan to change myself for anything, that this rotten planet has left to offer !"
Lucretias Persönlichkeit ist wohl das, was man als wahres Sinnbild von Dämonen ansieht. Sie ist im groben eine Ansammlung von fast allen negativen Charaktereigenschaften, die man sich wohl vorstellen kann. Skrupel, Gewissen, Freundschaft, Gnade, Nachsicht, Toleranz ... alles Fremdwörter für die höllische Succubus-Lady. Sie ist vollkommen eiskalt und nihilistisch, was den Wert des Lebens angeht und kennt persönlich keine Gründe, warum man nicht jeden töten sollte, der sich sein Leben nicht verdient. Für sie ist jede Kreatur der gesamten Welt nicht würdig, zu existieren, sofern besagte Kreatur nicht vorher bewiesen hat, dass sie einen Platz verdient hat. Genau deshalb hat Lucretia auch einen Hang dazu, Macht und Stärke zu mögen und Personen mit enormer Willenskraft geradezu zu bewundern. Wer sich in ihren Augen als würdig erweist, hat sein Leben lang einen Platz in ihrer Welt verdient und genießt so viel Respekt, wie sie vermutlich überhaupt für andere Wesen als sich selbst erübrigen kann. Für nur sehr wenige Leute, die sich so ihren Respekt verdient haben, kann sie dann auch wirklich Zuneigung entwickeln, welche sie jedoch in keiner Weise wirklich ausdrückt, abgesehen davon, dass sie schnell Aggressiv wird wenn man einer solchen Person gefährlich wird und das sie sich mehr um diese Personen sorgt.
Alternativ kann sie jedoch auch dann einen Platz in ihrer Welt für diejenigen erübrigen, die sich willenlos und ohne zögern unterwerfen und sie wie eine Göttin verehren, welche auf die Erde herab gestiegen ist, um endlich alles in eine gerechte Ordnung zu bringen. Solche "entbehrlichen Kreaturen" sind zwar häufig für sie nur Fußabtreter und Bauernopfer, aber sie sorgt dafür, dass diese Leute kein allzu schlechtes Leben führen und auch möglichst am Leben bleiben. Was ist immerhin eine Göttin ohne einen Kult, eine Anhängerschaft ? Und so stolz und grausam sie sein mag, dumm ist sie eindeutig nicht.
Sonderlich viele Aspekte, die man als "menschlich" bezeichnen würde hat sie nicht gerade in ihrer Persönlichkeit vertreten. Am ehesten zählt da wohl noch ein kindlich unschuldiges und neugieriges Verhalten, sowie die Tatsache, dass sie im Kreis ihrer Vertrauten auch häufig ein wenig abhebt und mit dem Kopf in den Wolken steckt und sich eigentlich sogar verhält, wie ein unbekümmertes Kind. Beides kommt ab und zu bei ihrer Launenhaftigkeit vor, doch sie achtet in fast allen Situationen darauf, zu aller erst ihr Image zu wahren, ehe sie sich so daneben verhält. Meistens ist sie jedoch genau das, was man erwartet: eine Höllenbraut mit geradezu teuflischem Charakter.
Was man auch noch anmerken muss, sind einige Verhaltensweisen, welche auch perfekt zu ihrer Herkunft passen. Als Tochter einer Succubus ist sie äußerst selbstverliebt und auch selbstsicher und tritt in absolut jedem Fall absolut ohne Nervosität, Zögerlichkeit oder dergleichen auf, sondern immer mit einem unbrechbaren Willen und der Neigung dazu, ihr Ziel um jeden Preis zu erreichen. Hierbei scheut sie auch nicht davor zurück, ihre verführerischen Fähigkeiten und ihren bezaubernden Körper zu verwenden, die sie von ihrer Mutter geerbt hat, für ihren Vorteil zu nutzen, wenngleich sie auch nicht einfach dazu zu bringen ist, ihren Körper nicht nur zur Schau zu stellen, sondern auch wirklich zu nutzen. Dennoch verliert sie ein Ziel, sobald sie es entdeckt hat, so gut wie nie aus den Augen und verfolgt es mit unglaublicher Verbissenheit und purer Ignoranz vor allem, was für Probleme aufkommen könnten. Dabei schreckt sie auch vor so gut wie nichts zurück, um dieses Ziel zu erreichen, ob sie nun über Leichen gehen muss, Städte niederbrennt oder einen Krieg vom Zaun bricht.
Wer es jedoch schafft, auf irgend eine Art und Weise Lucretias menschliche Seit zu erwecken, wird im starken Kontrast dazu eine äußerst verletzliche, schwache, vom Leben gezeichnete und liebenswerte Person vorfinden, die einfach nur an unglaublicher Einsamkeit, Selbstzweifeln und ihren schrecklichen Erinnerungen leidet und es kaum schafft, sich auch nur das kleinste Ziel zu setzen, geschweige denn dieses zu verfolgen. Lediglich ein oder zwei Dinge lässt sie in diesem Zustand nie aus den Augen, doch auch bei diesen hofft sie eher, dass sie sich irgendwann von selbst erfüllen, da sie ihr eigenes Scheitern so enorm fürchtet, dass sie teilweise allein durch den Gedanken, dass sie etwas falsches getan hat, geradezu in Angstzustände oder sogar Panik verfällt. Der menschliche Teil von Lucretia ist zudem äußerst pazifistisch und ist wirklich jedem gegenüber freundlich gesinnt. Interessanterweise sieht man bei der menschlichen Seite von ihr auch noch eine gewisse Todessehnsucht, wobei sie gleichzeitig jedoch eine enorme Angst vor dem Tod hat, was sie auch in diesem Punkt zur Untätigkeit verdammt.
Man sollte jedoch nicht meinen, dass man anhand dieser eindeutigen Verhaltensmuster dazu in der Lage ist, Aktionen von Lucretia zu berechnen. Sie hat anhand ihres launischen Charakters, ihres gleichzeitig kontrollierten und weit fortgeschrittenen Wahns und ihrer meist unterschätzten Intelligenz ein äußerst unvorhersehbares Verhalten und ist vor allem in der Lage, auch eigentlich gefasste Pläne in letzter Sekunde umzuwerfen und einen taktischen Rückzug durchzuführen, wenn es für die Situation am ehesten angebracht ist, auch wenn dies anhand ihres enormen Stolzes nicht spurlos an ihr vorbei geht. Dadurch ist es allerdings auch enorm schwer, ihr Verhalten wirklich zu beschreiben, da sie eben wechselhafter sein kann, als man sich überhaupt vorstellen kann.



ΩMagΩ
"There are some things I like ... but I don't know, why you should care."
+ Seltene und absonderliche Lebewesen: Lucretia hat eine geradezu krankhafte Vorliebe, welche schon an Besessenheit grenzt, für sehr seltene Lebewesen oder solche, die von der Allgemeinheit mit Abscheu betrachtet werden. Das rührt daher, dass sie selbst ebenfalls ein solches Wesen ist und sich mit anderen "dieser Art" verbunden fühlt.
+ Einzigartigkeit: Noch mehr als nur einfache Seltenheit liebt Lucretia einzigartige Dinge. Objekte, Lebewesen, magische Begabungen, alles was irgendwie nur schwerlich, wenn überhaupt, nachzustellen ist hat sich einen Platz in ihren Vorlieben verdient.
+ Süßspeisen, am liebsten jedoch eher magere: Man mag es bei ihrem verführerischen Körper kaum glauben, aber Lucretia ist ein wahres Leckermäulchen, sobald sie Süßspeisen sieht. Dabei zieht sie zwar, typisch fraulich auf ihre Figur achtend, lieber die mageren Dinge vor. Zudem ist ihr natürliche Süße wichtig, weshalb sie einfach nur mit Zucker überhäufte Dinge nicht sonderlich schätzt.
+ Früchte aller Art, egal ob Obst oder Beeren, vor allem kleineres davon, was man zwischendurch auf die Schnelle essen kann: Praktisch, klein, leicht tragbar und schnell zu essen, das ist Lucretias Lieblingsessen. Erdbeeren, Weintrauben, Himbeeren, Nektarinen, solcherlei ist bei ihr enorm beliebt und auf jeder Reise dabei.
+ Macht: Einer der eher dämonischen Züge von ihr ist ihre enorme Vorliebe für Macht. Egal was sie tut, in gut und gerne zwei Dritteln aller Fälle dient es dem höheren Ziel, Macht zu gewinnen, ob nun auf ersichtliche Weise oder nicht. Und wehe dem, der es wagt, ihr auch nur das geringste Fünkchen ihrer Macht streitig machen zu wollen.
+ 6 der 7 Todsünden(Völlerei passt ihr so gar nicht) Wollust, Zorn, Neid, Trägheit, Gier, Hochmut, alles Eigenschaften, welche sehr viel in Lucretias täglichem Leben vorkommen. Warum sollte man auch Leben, wenn man nicht einfach den Tag genoss, wie die Todsünden es nun einmal vormachen konnten ? Aus eben dieser Ansicht kommt auch eine gewisse Fröhlichkeit bei ihr, wenn sie sieht, wie andere diesen Sünden fröhnen.
+ Rot und Schwarz: Man sieht es bereits an ihrem äußeren, dass sie die Farbe rot absolut liebt. Zudem die Nicht-Farbe schwarz. Vor allem in Kombination sind sie laut Lucretia die ansehnlichste Kombination, welche es gibt. Umso stolzer ist sie auf ihre schwarzen Haare und ihre roten Augen.
+ Ihr Körper: Oh ja, Lucretias Körper. Wehe dem, der es wagt, ihrem makellosen Körper auch nur ein Haar zu krümmen ! Wenn man in irgend einem Punkt von Selbstverliebtheit sprechen kann, dann bei diesem Punkt, denn Lucretia hält ihren Körper für die absolute Perfektion.
+ Ihre Stimme: Nun gut, zwei Punkte. Denn auch ihre Stimme wird von Lucretia als die perfekte Stimme angesehen. Klar und hell, selbst wenn sie zornig ist noch mit einem gewissen Wohlklang, wurde ihr bereits oft gesagt, sie habe eine wundervolle Stimme und sie solle doch professionell mit ihrer Stimme arbeiten, da sie sicher auch gut singen konnte. Doch bisher hat sie diese Ratschläge noch nie befolgt. Warum auch ? Ihre Stimme gehörte ihr und sie würde nur diejenigen belohnen, sie zu hören, bei denen sie es wünschte.
+ Unterwürfigkeit: Gibt es ein schöneres Gefühl als überlegen zu sein und das auch noch bewiesen zu bekommen, indem die unwürdigen Massen sich zu ihren Füßen im Dreck suhlten ? Für Lucretia gab es vermutlich kaum ein schöneres Gefühl, so viel war klar. Ihr ohnehin schon übergroßes Ego wurde durch solche Taten nur noch bestätigt, was für sie wiederrum eine Bestätigung ihrer vollständigen Existenz war.
+ God Slayer und andere Anti-Himmlische-Magien: Als Halbdämon und Feindin von allem, was gegen dämonisches Blut stand, ist es nicht wirklich verwunderlich, dass Lucretia God Slayer und andere Magien, die eher zu den schwarzen Künsten gehören, mehr mag als sonstige Magien. Vor allem dämonische Beschwörungen haben es ihr schon immer angetan.
+ Blut: Wer hätte es von der Blood-Empress erwartet, dass sie Blut mag ? Absolut verblüffend ! Anhand der Tatsache, dass sich fast alles in Lucretias Leben um Blut drehte, ist es jedoch sicher möglich, auch die stursten Kritiker dieser Vorliebe davon zu überzeugen, dass es die Wahrheit ist.
+ Krieg: Dieser Punkt mag wirklich verblüffen, da Lucretia immerhin häufig in ihrem Leben unter Kriegen gelitten hat und sogar den Glauben an die Menschheit verlor, als sie bemerkte, dass alles nur durch Krieg gelöst wurde. Trotz alle dem jedoch hat Lucretias dämonische Seite hier die Überhand und liebt das Chaos des Krieges. Jeder Tote war etwas, was jener dämonischen Hälfte geradezu das Herz aufgehen ließ.
+ Chaos: Und wer hätte es anhand der Worte "liebt das Chaos des Krieges" im letzten Punkt gedacht, dass sie auch das Chaos mag !? Erneut sehr verblüffend. Vor allem wenn man bedenkt, dass Lucretia gerne Pläne bis zur Perfektion verfolgt. Aber ja, trotzdem ist sie ein wahrer Fan von Chaos. Zu viel Ordnung machte das Leben eintönig und langweilig. Ihrer Ansicht nach war Chaos das Leben und Ordnung der Tod. Wieso also das Chaos nicht mit offenen Armen annehmen ?
+ Fairness: MEISTENS ist Lucretia sehr darauf bedacht, dass alles fair zugeht. Sie behandelt die meisten Wesen ihrer Ansicht nach Gerecht, auch wenn sie zu enormer Strenge hingerissen ist und eigentlich geringe Fehler bereits mit Dingen wie Enthauptung bestraft, doch insgesamt ist sie der Ansicht, dass Fairness für eine werdende Herrscherin der Welt wichtig ist. Vor allem anderen jedoch ist anzumerken, dass sie eine sehr auf fairness setzende Kämpferin ist. Sicher nutzt sie ihre Tricks, aber sie kann Einmischungen oder dergleichen absolut nicht leiden.
+ Regen: Regen, nicht unbedingt die angenehmste Sache der Welt, doch Lucretia mag das Gefühl des Regens auf ihrer Haut, weshalb sie häufig sogar gezielt bei Regenwetter vor die Tür geht. Zudem ist die Luft bei Regenfall frischer als zu jeder anderen Zeit und all der Dreck wird weg gespült. Gleichzeitig hat Regen jedoch auch eine besondere Wirkung auf Lucretia, da er ihre Menschlichkeit ein wenig erweckt, was auf die Tatsache zurück zu führen ist, dass diese Hälfte von ihr darüber philosophiert, dass in ihrer Seele dauerhaft betrübender Regen fällt.
+ Jungtiere aller Art: Auch wenn man es nicht glauben mag, Lucretia liebt kleine Jungtiere, egal von welcher Tierart. Warum das so ist, weiß sie selbst nicht, aber sie kann nicht anders, als absolut kindlich zu werden und das Tier unbedingt streicheln und knuddeln zu wollen, egal ob es nun eine kleine Katze oder ein Baby-Aligator ist, hauptsache Jungtier !
+ Kinder: Ein sehr tiefsinniger Punkt in Lucretias Persönlichkeit ist ihre Liebe zu Kindern. Anhand ihres Succubus-Blutes ist es ihr ohne die Nutzung bestimmter, dämonischer Tricks nicht möglich, eigene Kinder zu kriegen. Da ihre Mutter ihr diese Tricks jedoch nie beibrachte, hat Lucretia selbst absolut keine Möglichkeit, in ihrem Leben irgendwann selbst Kinder zu haben. Aus eben diesem Grund kümmert sie sich, fürsorglich wie eine echte Mutter, um jegliche Kinder und sogar noch Jugendliche, welche ihr begegnen. Und komme was da wolle, wenn ein Kind in Gefahr ist, kennt sie absolut keine Grenzen und ignoriert alles weitere, solange sie das Kind beschützen kann.
+ Katzen, vor allem schwarze: Sehr typisch für das öffentliche Bild von Anhängern der schwarzen Künste hat Lucretia eine Vorliebe für Katzen, vor allem wenn diese schwarz sind. Katzen sind, laut ihr, einfach die besten Tiere, da sie die absolute Personifikation der von ihr so geliebten Todsünden sind. Katzen sind faul, eingebildet, gierig, werden schnell neidisch und können leicht aggressiv werden ... das perfekte Tier für Lucretia !
+ Atmosphärische Musik: Schwäche oder nicht, gute Musik ist für Lucretia unendlich wichtig. Sie mag es zwar nicht, unvorbereitet Musik zu hören, da der Umschwung auf ihre menschliche Seite manchmal äußerst überraschend kommen kann, aber insgesamt hat sie doch eine unglaubliche Liebe für Musik entwickelt. Doch wehe dem Musiker, der einmal einen Ton nicht richtig trifft !


ΩHasstΩ
"What I don't like ? Many things !"
- Die Welt: Ein stinkender, widerwärtiger, verrotteter Ort, diese Welt. Korruption, Tod, Krieg, Hunger, Krankheit, alles was man sich nur vorstellen konnte im Überfluss. Egal wo man hinschaute, es gab immer Auseinandersetzungen und Leid. Wo war also der Grund für diese Welt, so weiter zu existieren, wie sie war. Entweder sie sollte in Flammen und Blut untergehen, oder aber unter ihre Regierung fallen und somit endlich in eine Zeit des Wohlstands und Friedens geführt werden. Frieden mit eiserner Hand und durch Gewalt zwar, aber wenigstens eine Aussicht auf Frieden, was im Moment ja nur ein Wunschtraum sein konnte.
- Dämonenjäger: Widerwärtiges Pack ! Wenn es etwas gab, was in Lucretias Augen der Abschaum vom Abschaum war, das aller niedrigste, was diese verdorbene Welt zu bieten hatte, dann waren es Dämonenjäger. Je fanatischer, desto schlimmer waren sie. Egal wie lange Lucretia ihren nicht zu unterschätzenden Verstand bemühte, sie konnte absolut keinen Grund finden, warum man Dämonenjäger nicht vom Angesicht der Welt tilgen sollte. Je schmerzhafter und blutiger, desto besser !
- Langeweile: Ja, Ruhe war gut. Ja, Trägheit war gut. Aber nein, weg mit der verfluchten Langeweile. Lucretia konnte es sehr gut mit sich vereinbaren, absolut nichts zu tun. Aber wenn sie dazu gezwungen wurde, nichts zu tun, dann war das für sie der absolute Horror. Und wenn irgendjemand für die Langeweile verantwortlich war, dann war dieser meist nicht mehr lange für überhaupt irgend etwas verantwortlich.
- Einsamkeit: Eine schon beinahe panische Angst von Lucretia ist Einsamkeit. Sie lebte so lange in Isolation, dass es für sie einfach unerträglich ist, allein zu sein. Egal wie hart und stark sie sich auch geben mag, in dem Augenblick, wo sie vollkommen allein gelassen wird, ist sie nichts weiter, als ein zerbrechliches, kleines Mädchen, welches nicht weiß, was es tun soll. Aus eben diesem Grund achtet sie auch stets darauf, immer irgend eine Begleitung zu haben oder in der Nähe der Zivilisation zu bleiben, um bei möglichen Anfällen so schnell wie möglich die Nähe von irgend jemandem zu suchen.
- Alles was häufig und entbehrlich ist: Häufigkeit war schon immer sehr langweilig. Und was hatten wir über Langeweile ? Korrekt, Lucretia mochte sie nicht. Was ist also mit häufigen und entbehrlichen Dingen ? Wieder korrekt, Lucretia mochte sie ebenfalls nicht. Sehr leichte Schlussfolgerung. Und was tat Lucretia mit Dingen, die sie nicht mochte ? Nun, das je nach Laune unterschiedlich, aber meist nicht unbedingt für etwas anderes als Horrorfilme geeignet.
- Jegliche Speisen und Getränke, welche bitter oder sauer sind: WIDERLICH ! Leicht säuerlich war ja noch okay, sofern es den Geschmack nicht vollständig prägte, aber wenn etwas zu sauer war, dann konnte man meist darauf zählen, dass Lucretia den Hersteller des Nahrungsmittels verprügelte. Schlimmer war jedoch bitteres. Gnade Gott demjenigen, der es wagte, ihr etwas bitteres vorzusetzen. Vor allem bei so etwas wie Schokolade, wo sie eigentlich etwas süßes erwartet hätte !
- Das unerlaubte Berühren ihres Körpers, Haare und Hörner eingeschlossen: Es ist nicht verwunderlich, dass Lucretia bei der Liebe zu ihrem Körper auch gewisse Standards gesetzt hat. Wer ohne Erlaubnis von ihr ein beliebiges Körperteil von ihr berührte, verlor das Körperteil, mit welchem er Kontakt hergestellt hatte. Unfälle mochten ja passieren, da war sie nicht so streng und es gab höchstens einen leichten Schlag, aber wenn jemand in vollem Wissen ihren perfekten Körper anrührte ... Frevelei !
- Schwäche: Als Geschöpf unglaublicher Macht und Stärke ist es kaum verwunderlich, dass sich Lucretia über schwache Geschöpfe schnell langweilte. Ja, schon wieder langeweile. Wir wissen alle, worauf das hinaus läuft. Zu erwähnen ist jedoch, dass Lucretia vor allem bei charakterlicher Schwäche oder einem schwachen Verstand noch ein wenig ... extremer reagiert, als sonst. Und mit "extrem" ist "extrem blutig" gemeint.
- Menschen: Menschen waren erbärmliche Geschöpfe. Sie lebten meist nichtmal ein volles Jahrhundert, wurden leicht Krank, hatten begrenztes Potenzial und waren insgesamt nur ziemlich durchschnittlich. Nicht unbedingt das, was sonderlich beeindruckend war. Ausnahmen gab es, das war keine Frage, aber insgesamt war alles, was ein Mensch war, für Lucretia nichts weiter als ein Fußabtreter. Man musste sich schon beweisen, um auch nur Ansatzweise von ihr anerkannt zu werden.
- Schmutz: Es mag bei Lucretias Ansichten nicht sonderlich verwundern, dass sie Schmutz nicht sonderlich gut leiden kann. Alles, was ihre atemberaubende Schönheit in irgend einer Weise mindern konnte, war ein Todfeind, ob es sich dabei nun um ein dreckiges Tier oder eine Schlammpfütze handelte. Was dadurch umso mehr verblüfft ist, dass sie absolut kein Problem mit dreckigen Kindern hat. Ganz im Gegenteil zögert sie in so einem Fall nicht einmal ein über und über mit Schlamm beschmiertes Kind zu umarmen, wenn dieses es will.
- Künstliche "Schönheit": Wenn man schön war, dann war das von Natur aus so. Wer sich mit irgendwelchen Hilfsmitteln "schön" machen wollte, war in Lucretias Anschauung der Welt ein Gaukler, nicht mehr. Ein wenig Schminke, in Ordnung. Eine besondere Diät für schöne Haut, ebenfalls kein Problem. Doch wer zwanghaft dafür kämpfte, sein Äußeres durch irgendwelche Hilfsmittel zu verbessern, war einfach nur widerlich.
- Gestank: Gleichwirkend mit dem Schmutz, ist auch Gestank etwas, was Lucretia so garnicht leiden konnte. Hierbei musste man jedoch bedenken, dass Lucretia ... nun ... teilweise seltsame Ansichten davon hat, was Gestank war. Eine Alkoholfahne ? Gestank. Rauch einer Zigarre ? Gestank. Ein Kuhstall in dem seit zwei Wochen nicht sauber gemacht wurde ? Ihrer Meinung nach ohne weiteres annehmbar.
- "Weltenretter"-Stereotypen: Einst gehörte sie selbst zu denen, die meinten, sie könnten die Welt mit guten Taten verbessern. Sie lebte zusammen mit solchen Personen und sie lernte es sogar, solche Personen zu lieben. Doch über mehrere Jahrhunderte hinweg hat Lucretia die Ansicht entwickelt, dass all das nur ein Wunschtraum war. Wer die Welt "retten" wollte, musste es auf anderem Weg tun. Sicher, man konnte mit guten Taten und als Vorbild dafür sorgen, dass es weniger Leid auf der Welt gab. Und es war auch möglich für gewisse Zeiten Frieden zu bringen, doch all das war nicht von Dauer. Wer etwas lang anhaltendes wollte, der musste ohne Gnade und Skrupel vorgehen. Sie achtete und verabscheute solche "Weltenretter" also gleichzeitig. Vor allem weil sie alle meinten, nur gute Taten könnten helfen und Lucretia wäre "das Böse, was vernichtet werden musste" ... Lachhaft.
- Aufdringlichkeit: Eine gewisse Hartnäckigkeit war gut, keine Frage ... aber musste man wirklich so Aufrdinglich sein, dass man für Ewigkeiten nicht von ihr abließ ? Nein, das gefiel Lucretia so garnicht. Und was ihr so garnicht gefiel ... nun, der Rest dürfte inzwischen bekannt sein ...
- Heuchlerei: Heuchlerei war etwas, wo Lucretia wirklich von einem Augenblick auf den nächsten absolut rot sah. Man konnte tun und lassen, was man wollte, aber man sollte immer zu der Wahrheit stehen, so war ihre Ansicht. Heuchlerei war ein Zeichen von Angst und Selbstzweifel, was beides nicht unbedingt auf eine starke Persönlichkeit schließen lies. Und Charakterschwäche ... nun, das hatten wir schon.
- Ignoranz und Dummheit: Zwei Dinge, die Lucretia wirklich auf den Tod nicht leiden konnte, waren grenzenlose Dummheit und absolute Ignoranz. Dummheit war eine Sache, ja. Aber wer kaum in der Lage war, die mentale Reife eines Grundschulkindes zu überbieten, war für Lucretia nicht wirklich ein Wesen, was das Leben verdient hatte. Das gleiche galt für Leute, die einen absoluten Scheuklappen-Blick aufsetzen und so ignorant waren, dass sie ihre Meinungen und Aktionen für die einzig richtigen hielten. Selbst Lucretia war nicht so eingebildet, dass sie sich für absolut unfehlbar hielt. Und wer noch schlimmer war als sie, war nicht etwa noch eingebildeter, sondern einfach nur ignorant und ohne Bezug zur Realität.
- Widersprüche Widersprüchlichkeiten aller Art waren wirklich etwas, worauf man verzichten konnte. Ob es nun einfach Dinge waren, die dadurch unverständlich waren, oder ob eine Person sich in Widersprüche verstrickte und somit dafür sorgte, dass man ihr auf die Schliche kam, wenn sie etwas ausgefressen hatte ... egal in welchem Fall, widersprüche waren wirklich etwas, was man nicht unbedingt mögen dürfte.
- Dreistigkeit: Dreistigkeit war wirklich unangenehm. Es war eine Sache, wenn irgend etwas unschönes passierte, aber es war eine andere Sache, wenn jemand unmissverständlich klar machte, dass er oder sie dafür verantwortlich war und einem, sprichwörtlich gesehen, den Hintern vors Gesicht hielt, damit wackelte und jemanden verspottete. Was also mit Leuten tun, die wirklich unverschämt waren ? Ganz einfach, man musste ihnen lediglich die Organe auf dem Expressweg durch den Brustkorb entfernen und alles war in Ordnung.
- Völlerei: Völlerei war nichts was groß unangenehm war und auch nichts, was Lucretia an sich beleidigte. Warum mochte sie es dann nicht ? Ganz einfach: Völlerei machte eine Person dick ! Und das konnte Lucretia selbst nicht verantworten. Und ... nun ja ... wenn man anderen Personen zusehen musste, wie sie alles in sich hinein schaufelten, war das auch nicht der hübscheste Anblick. Man konnte einfach darauf verzichten, das war alles.
- Übermäßiges klammern an die Vernunft: Vernunft war etwas tolles, etwas großartiges, etwas äußerst praktisches, daran bestand nie ein Zweifel. Doch manchmal musste man auch seine Vernunft außen vor lassen und etwas riskieren, auf seine Instinkte hören und einfach handeln. Sicher, Lucretia war selbst nicht unbedingt die Person, die dafür bekannt war, viel ohne einen Plan zu machen. Aber wer sich wirklich selbst in den unpassendsten Augenblicken an seine Vernunft klammerte, sollte mit ihr untergehen.
- Gesetze und Regeln: Gesetze und Regeln ... ja, die waren meistens dazu da, um gebrochen zu werden ! Sicherlich gab es gute Gesetze, aber die meisten waren einfach nur Dumm. Eine gesetzliche Strafe dafür, wenn man einen Apfel stahl, wenn man hungerte ? Eine gesetzliche Strafe dafür, wenn man jemanden in Selbstverteidigung tötete ? Eine gesetzliche Strafe dafür, wenn man etwas aus eigenem Antrieb zurückholte, was einem zuvor gestohlen worden war !? Gesetze und Regeln waren ein notwendiges Übel, aber solche waren eine Bürde, eine Einschränkung der Freiheit, eine Hürde dabei, am Leben zu bleiben. Und so etwas konnte Lucretia nicht gutheißen, egal wie sehr sie selbst Regeln für ihre Bediensteten aufstellte. Solche Regeln würde es bei ihr niemals geben.
- Spott an ihrer Person: Es bedarf keiner großen Erklärung, warum Lucretia es hasst, verspottet zu werden. Ebenfalls bedarf es keiner großen Erklärung, was mit denen passiert, die Lucretia verspotten. Das einzige, was man anmerken sollte ist in der Tat, dass Lucretia bei zu viel Spott geradezu in einen Blutrausch verfallen kann, durch welchen sie auch unschuldigen Schaden zufügt.
- Kritik an ihrer Person: Kritik ist schön und gut, und sofern Kritik auch gut formuliert und begründet ist, war sie akzeptabel. Aber wehe dem, der Lucretia mit unbedachter Wortwahl kritisierte, keine Gründe gab oder nicht zumindest darüber nachdachte, wie man die kritisierten Punkte vielleicht verbessern kann. Wer Lucretia kritisiert und merkt, dass ein wunder Punkt getroffen wurde, sollte schnell davon ablassen. Am besten noch während sie sich die Zeit nimmt, jemanden zornig anzuschauen und vielleicht zu erklären, warum man schnell ruhig sein sollte. Ansonsten hat man meistens nicht mehr lange zu leben. Oh, und man sollte es nicht wagen, Lucretias Äußeres zu kritisieren, ohne ihr mindestens die doppelte Anzahl an wohl gewählten Schmeicheleien zukommen zu lassen.
- Wenn man sie belügt: Lügen sind ein Zeichen von Angst und Schwäche. Etwas, was jeder mit ein bisschen Selbstwertgefühl nicht tun sollte. Egal was man tat, man sollte nicht lügen, das war ein wichtiger Leitsatz für alle, die mit Lucretia zu tun haben. Am schlimmsten trifft es jene, die Lucretia selbst anlügen. Wenn sie mit jemandem redet, verlangt sie die volle Wahrheit, da sie eben selbiges auch gibt. Wer sie belügt, zollt ihr in ihren Augen keinen respekt. Wer sie nicht respektiert, verspottet sie ... es nimmt kein gutes Ende. Selbst wenn die Wahrheit Kritik an ihr sein sollte, so ist das immernoch sicherer, als sie zu belügen. Kritik nimmt sie hin, solange man es nicht übertreibt. Eine einzelne, in vollem Wissen ausgesprochene Lüge, ist in ihren Augen jedoch eine Unterzeichnung des eigenen Todesurteils.
- Göttliches, Himmlisches: Jeder, der sich über Lucretias Abneigungen und Vorlieben schlau macht, wusste, dass dieser Punkt kommen würde. Genauere Erklärungen sind vermutlich nicht nötig, doch um es noch einmal kurz zusammen zu fassen: Lucretia = Halbdämon. Götter und himmliches Viehzeug = Feinde von Halbdämonen. Dämonenjäger = Anhänger von göttlichen Wesen. Dämonenjäger = größtes Hassobjekt in Lucretias Leben. Man sieht, sie ist nicht sonderlich gut auf alles zu sprechen, was in irgend einer Weise himmlich ist. Ausnahmen möglich, aber die Chance darauf ist nicht unbedingt so hoch, dass man darauf zählen sollte.
- Devil Slayer und andere Anti-Dämonen-Magien: Und schlussendlich der letzte Punkt in Lucretias Abneigungen, welcher auch sicherlich schon von jedem erwartet wurde. Sämtliche Magien, die nicht auf herkömmliche Art und Weise mit Dämonen kompatibel sind, so wie etwa himmliche Magien oder solche, die bevorzugt von Dämonenjägern genutzt werden, sind nicht unbedingt das, was Lucretia sonderlich wertschätzt. Ganz weit vorne sind dabei die Devil Slayer, da diese nicht nur "inkompatibel" mit Dämonen sind, sondern speziell darauf ausgelegt sind, Dämonen zu vernichten. Alleine aufgrund der Bedrohung für ihre Person neigt Lucretia dazu, Devil Slayer ohne großes abwarten zu töten, sofern diese nicht auf irgend eine Art und Weise unmissverständlich klar machen können, dass sie nicht feindlich gesinnt sind. Und wie macht man einer Frau von Lucretias Charakter klar, dass man zwar eine für sie äußerst gefährliche Magie hat, welche extra gegen ihre Rasse geschaffen wurde, aber eigentlich friedlich und harmlos ist ? Sagen wir es so, die Chance auf ein Gespräch mit ihr besteht ... wenn sie sehr gute Laune hat. Ansonsten sollte man so schnell laufen, wie man überhaupt kann, ehe man irgendwann noch einmal aus sicherer Distanz versucht, ein Gespräch zu suchen.

ΩSonstigesΩ
"You want to know even more ? Well, I know that I am simply magnificent, but you get a lil' creepy here."

- Lucretia mag weich und emotional klingende Musikinstrumente, wie Harfen, Klaviere oder Violinen. Aus eben diesem Grund nimmt sie sogar selbst unterricht bei einem vollkommen unbedeutenden Lehrer, welcher ihr das Harfenspiel beibringt.
- Lucretia hat die seltene Fähigkeit, recht leicht zu erkennen, wenn man sie belügt. Nur äußerst gute Lügner sind wirklich in der Lage, sie hinters Licht zu führen. Sie neigt jedoch dazu, sich leichter belügen zu lassen, wenn man den Schwindel mit Komplimenten ihr gegenüber kombiniert, am besten solche, die ihr Aussehen betreffen.
- Da dämonisches Blut leicht zum Kochen gebracht werden kann und Lucretia ihre menschliche Seite unterdrückt, ist sie mit bestimmten Handlungen sehr leicht zu instinktivem Verhalten zu bringen. Vor allem kann man sie erstaunlich leicht mit den simpelsten Dingen reizen. Wenn man ihre zornige Phase übersteht und sie unermüdlich weiter provoziert, kann man sie demnach mit genügend Mühe in eine art Blutrausch versetzen, durch welchen sie absolut rücksichtslos vorgeht und nur noch instinktiv handelt.
- Durch ihr dämonisches Blut, welches den Hang zu den Todsünden verstärkt, ist Lucretia leicht zu gewissen Handlungen zu verführen, selbst wenn sie eigentlich gerade mit absoluter Mordlust dasteht. Sie mag zwar einen gewaltigen Willen haben, doch das hält sie nicht davon ab, eher gewissen Neigungen zu fröhnen, als andere Dinge zu tun. Sollte man ihr also etwas anbieten, was sie sonst nicht so leicht ergattern könnte, schlägt ihr Hang zur Gier an. Wenn man ihr ein besseres Ziel gibt, vor allem wenn dies andere in irgend einer Weise ihr gegenüber einen Vorteil haben lässt, wirkt der Neid. Mit gewissen Aktionen und Worten lässt sie sich gerne darauf ein, jemanden aufgrund ihres Hochmuts davon überzeugen, dass sie ihre Zeit mit besserem verbringen kann. Sollte man ihr klar machen, dass etwas für das zu erzielende Ergebnis zu viel Aufwand ist, neigt sie dazu aufgrund der Trägheit besagte Bemühungen zu unterlassen. Mit gezielten Worten, kann man ihren Zorn auch auf andere Ziele lenken, um ihr somit ein schmackhafteres Ziel für ihre Mordlust zu bieten. Und zu guter letzt ist es auch, unter bestimmten Umständen, möglich an ihre Wollust zu appellieren und sie somit dazu zu bringen, doch lieber andere Dinge zu tun, als jemanden umzubringen, der doch sicher noch ganz nützlich sein könnte. Lediglich ein Versuch, sie mit einer Anspielung an Völlerei zu "beruhigen" bringt sie noch eher dazu, jemanden mit noch mehr Aggression zu behandeln.
- Auch wenn man es nicht vermuten würde, so hat Lucretia trotz ihres Verhaltens doch einen Hang dazu, sich in bestimmten Punkten sozial zu engagieren. Aufgrund ihrer doch deutlichen Schwächen für Kinder und Musik, kümmert sie sich meist mit Spenden darum, Einrichtungen für Kinder zu unterstützen und aufstrebenden Musikern den Weg zu ebnen. Sie hat sogar selbst die ein oder andere Hilfs-Organisation ins Leben gerufen, um Musikern ohne Aussichten auf Erfolg doch den Durchbruch zu ermöglichen und Kinder und Personal für Waisenhäuser oder ähnliches zu vermitteln.

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Zuletzt von Lavura am Mi Jun 14, 2017 9:02 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lu <3   Fr Apr 29, 2016 11:41 am





ΩFamilieΩ
"Family ... ? Sometimes I wish I had one ..."

Elenia Paimonia Amonia, 494 Jahre alt, Dämon, Mutter, lebendig, Aufenthaltsort unbekannt
"My ... mother ... a word, that really does not describe, what I feel for her ... deep hatred is probably the most positive feeling I have when thinking about her..."

Herren Fiore, zum Todeszeitpunkt 57 Jahre alt, Mensch, Vater, vor Jahrhunderten verstorben
"My father ... I didn't get to know him much, but from what I can tell, I surely loved him ... It's sad, that humans have such a short life ..."

ΩBesondere Person für sieΩ
"I surely don't have many people, which I like to be around ... but there is one person, actually."

Levi "Snake" Iederă(eigentlicher Name nicht bekannt, wird entweder als "Snake" oder mit anderen Spitznamen angesprochen), 102 Jahre alt, Halbdämon/Tiermensch, Butler, lebendig
"Snake, my precious, little butler. He knows me more than almost everyone else and works with his knowledge. Probably the main reason, why I give him 'some special rewards' from time to time, hmhmhm."

Lucina Ashelia B'nargin Dalmasca Galadeth, 220 Jahre alt, Halbdämon, Ewige Rivalin, lebendig
"Lucina ... i probably don't feel more respect for anyone out there. She is my rival, the wall I have to cross. And she probably is, what I would've been, if I hadn't lost myself in the darkness"

Zudem HATTE Lucretia bereits mehrmals Personen, die für sie wichtig war, diese sind jedoch bereits vor langer Zeit verstorben, ohne Ausnahme.





ΩRangΩ Gildenmeisterin, SS-Niveau

ΩMagie AuslegerΩ

- Demonic Arc of Blood
   Element: Elementlos, Blut, Feuer, Finsternis
   Art: Ausleger
   Auslegerslots: 75 AS
   Preis: 60 000 Jewel
   
Beschreibung:
Eine mächtige Magie, welche nur von Geschöpfen mit dämonischem Blut erlernt und genutzt werden kann und tiefes Wissen um dämonische Rituale benötigt, wodurch hierbei die Magie auf Wille und Intelligenz aufbaut, während die Schnelligkeit für Nahkampftechniken zuständig ist.
Hierbei verwendet der Anwender das Blut, welches er vollständig nach seinem Willen kontrollieren kann, in seinem Körper als Katalysator für mächtige Magien, welche ungeheure Durchschlagskraft besitzen(Multiplikator von offensiven + 0,5). Defensive Zauber, welche in der Lage sind, andere Personen als den Nutzer selbst zu schützen sind nicht verwendbar(Also nur Ausweich-Defensive und direkte Körper-Defensive, keine Kuppeln, Mauern oder ähnliches)Auch vollwertige Heilungszauber, globale Supports oder insgesamt das Supporten von anderen Wesen ist mit dieser Magie ebenso nicht erlaubt. Regenerationszauber, Vampirismus und Supports, sowie Special Supports an der eigenen Person sind jedoch möglich.
Zudem bietet diese Magie die seltene Möglichkeit, sein eigenes Blut nicht nur als normalen Katalysator zu verbrauchen, sondern sogar auf direktem Wege für die Zauber zu verbrauchen, so dass sie ohne Mana genutzt werden können, dafür jedoch dem Anwender selbst Schaden in Höhe der Manakosten zufügen und den speziell für diese Magie geltenden Blood-Pool leert, welcher den aktuellen Bluthaushalt des Anwenders widerspiegelt. Zudem ist es während der Nutzung des Blood-Pools nicht möglich, selbst Zauber mit heilenden Effekten zu verwenden(Regeneration nicht nutzbar, Vampirismus-Techniken verlieren eben den Vampirismus-Effekt).
Anhand der wichtigen Rolle, die Blut bei dem Einsatz dieser Magie spielt, ist sie natürlich deutlich mehr davon betroffen, wenn der Anwender Blut verliert, als normale Magien. Ist der Blutverlust zu hoch, so ist die Magie an sich sogar nicht mehr einsetzbar. Zudem ist natürlich zu erwähnen, dass der Verbrauch von Blut für die Zauber nicht gerade schmerzfrei vonstatten geht.
Anmerkung: Der Blood Pool muss als eigenständige Technik mit dem SS-Rang erworben werden, sonst kann diese Magie nicht verwendet werden.
   

- Take Over: Succubus Queen
   Element: Finsternis
   Art: Ausleger
   Auslegerslots: 19 AS
   Preis: 15 200 Jewel
   
Beschreibung:
Eine seltene Art der Take Over Magie, welche nicht wirklich korrekt als Take Over einzuordnen ist, da der Anwender nicht die Form eines anderen Wesens annimmt, sondern seine eigene, spezielle Form. Dadurch ist eine solche Magie auch nur von jenen zu erlernen, welche nicht gänzlich Menschlich sind, sondern verborgene Abstammungen von Dämonen, Göttern, Monstern oder dergleichen haben, vollständig anderen Rassen angehören, oder aber zu Vampiren oder dergleichen wurden. Das bedeutet natürlich auch, dass nur eine einzige Fullbody Form verwendbar ist, da man selbst nicht mehr als eine andere Form besitzen kann. Teil Take Over sind jedoch unbegrenzt verwendbar, sofern sie wirklich zu der Kreatur gehören, welche der Anwender ist.
Die "Succubus Queen" basiert hierbei auf Lucretias spezieller Abstammung, welche ihr erlaubt, ihre dämonische Seite vollständig zu erwecken und das Blut ihrer Mutter in sich zu nutzen, um zu einem vollwertigen Succubus zu werden, mit allen Vorteilen und Nachteilen, die eine solche Verwandlung für sie bedeutet.
   

- Transformation Magic
   Element: =//=
   Art: Ausleger
   Auslegerslots: 1 AS
   Preis:  800 Jewel
   
Beschreibung:
Eine Magie mit der Man sich in andere Menschen oder Lebewesen verwandeln kann, ebenso kann man seine Kleidung und Ausrüstung ändern. Sie ist die Voraussetzung für alle Magien die sich in diesem Thema befinden (Wer mit Take Over beginnt besitzt diese Magie ebenfalls von beginn an)
   



ΩKampfstilΩ
"Even if you know, how I fight, you won't stand a chance."
Lucretia hat einen eindeutig auf die Offensive aufgebauten Kampfstil. Sie setzt ihre Gegner gerne unter Druck und setzt sie einem wahren Bombardement an Zaubern aus, um ihnen keine Sekunde Luft zu lassen. Hierbei lässt sie sich bei der Wahl ihres Ziels häufig nicht von der Vernunft leiten, sondern von ihren Emotionen. Man sollte jedoch nicht meinen, dass sie nicht zu logischer Planung im Kampf in der Lage ist. Ganz im Gegenteil. Sie geht äußerst effizient vor und vermeidet sinnlose Aktionen oder dergleichen und passt sich schnell den Fähigkeiten an, die sie beim Gegner kennt.
Dennoch neigt sie zu übertreibungen, da sie gerne deutlich mehr Macht einsetzt, als eigentlich benötigt, da sie auf keinen Fall will, dass ihr Körper eine Verletzung davon trägt oder dreckig wird, abgesehen von Blut.
Zudem geht sie in jedem Kampf absolut gnadenlos, jedoch auch vollkommen fair vor. Sie weigert sich, Gegner mit einem Hinterhalt oder Tricks zu bezwingen, sondern will lieber offen demonstrieren, wie mächtig sie eigentlich ist. Und das selbe erwartet sie auch von Gegnern. Ein Kampf hat stets Ehrenhaft zu sein, egal wer ihr Gegner ist. Und wer ein solches Kampfverhalten ihr gegenüber an den Tag legt, wird auch häufig von ihr mit gewissem Respekt behandelt und kann sich somit sogar einen Platz in "ihrer Welt" verdienen, was bedeutet, egal ob man wirklich stark ist oder nicht.
Zudem ist anzumerken, dass Lucretia in Teamkämpfen eher schlecht als recht klar kommt. Sollte sie einmal in einem Team kämpfen, so ist sie in fast allen Fällen nicht in der Lage, sich auf ihre Kameraden einzulassen. Sie kämpft einfach so wie immer und erwartet, dass alle anderen ihren Befehlen gehorchen und sich so gut es geht mit ihrem Vorgehen arrangieren. Da sie auch durch ihre Magie nicht in der Lage ist, ihre Verbündeten in irgend einer Weise zu unterstützen, kann man auch davon ausgehen, dass sie in so gut wie keinem Fall auf das Wohlergehen eben dieser achtet, sondern einfach davon ausgeht, dass sie auf sich selbst aufpassen können. Ansonsten wären sie es ja sowieso nicht wert, an ihrer Seite zu kämpfen. Die einzige Ausnahme dieser Regel ist ihr treuer Butler, mit welchem sie ein vergleichsweise gutes Team bildet. Das jedoch auch nur deshalb, weil dieser absolut alle Macken und Ticks seiner Herrin kennt und somit in theoretisch jeder Situation die perfekte Unterstützung für sie darstellt.

ΩStärkenΩ
"Strengths ? Oh yeah, I have them. You will see soon enough."
Wille + 30
Intelligenz + 20

ΩSchwächenΩ
"How dare you even think, that I have a weakness, fool !?"
- 10 Körperkraft
- 10 Körperbau
- 15 Magische Kraft
- 15 Magische Resistenz

ΩAusrüstungΩ
"Equipment ? Do you see any space for things like this ?"
Lucretia ist meistens eher mit leichtem Gepäck unterwegs. Wenn es Objekte gibt, die transportiert werden müssen, so lässt sie Snake diese mit sich herum tragen. Für Notfälle hat sie jedoch ein paar Dinge immer bei sich:
6 kleine Wurfmesser, je 3 in jedem Ärmel ihrer Jacke(Schaden = Schnelligkeit, Wurftempo = Schnelligkeit, Elfensilber, Gesamtlänge von gerade mal 10 cm)
2 Dolche, je einer in jedem ihrer Stiefel(Schaden = Schnelligkeit, Wurftempo = Schnelligkeit, Elfensilber, Gesamtlänge von 32 cm)

Zudem trägt sie häufig eine kleine, stabile Ledertasche an ihren Hotpants mit sich herum, in welcher meist ein paar Beeren und ein kleiner Flachmann mit gesüßtem Tee darin befinden, falls sie einmal auf die Schnelle darauf Lust haben sollte, etwas zu essen oder zu trinken.

ΩTeam | PartnerΩ Nicht wirklich vorhanden

ΩBesonderesΩ
"Special skills and features ? Yeah, I have many of them."

- Lucretia hat eine leichte, beidhändige Begabung. Sie ist in der Lage, die meisten Aktionen sowohl mit links, als auch mit rechts gut auszuführen. Bei genauerer Beobachtung fällt jedoch auf, dass sie dennoch Rechtshänderin ist, da sie häufiger auf die Nutzung des besagten Arms zurückgreift und damit auch ein wenig koordinierter vorgeht.
- Als Halbdämon hat Lucretia insgesamt verbesserte Sinne. Diese zeigen sich vor allem bei ihrer Fähigkeit, zu sehen, da sie eine Sehstärke hat, von der andere nur Träumen können. Besonders in der Nacht ist es verblüffend, wie gut ihre Augen funktionieren. Das mag zwar einerseits eine Stärke sein, doch macht es sie auch enorm Anfällig für alles, was auf die Sinne abzielt. Starker Gestank, unschöne Geschmäcker, unschöne Tonfrequenzen und vor allem blitzartige Erhellungen sorgen bei ihr für deutlichere Probleme, als bei normalen Menschen. Lediglich ihr Tastsinn ist für sie nicht zum Nachteil, da sie zwar empfindlicher für jegliche Berührungen ist, sich allerdings durch ihre Magie eine hohe Resistenz gegen Schmerzen angeeignet hat.
- Als Succubus, oder zumindest teilweise Succubus, hat Lucretia die Möglichkeit, magisch ihr Aussehen in geringen Punkten wie etwa Haarfarbe und dergleichen für den Betrachter zu verändern, sofern sie es wünscht.
- Ebenfalls durch ihr Succubus-Blut hat sie die typischen Fähigkeiten, die man einem Succubus zuschreibt. Sie kann also mit gewissen Handlungen andere schwächen und sich selbst stärken, sowie ihren Alterungsprozess für eine Weile stoppen oder sogar um ein Stück zurück drehen. Welche Handlungen das sind, muss man hier vermutlich nicht weiter ausführen.
- Lucretia ist in der Lage, anderen Halbdämonen mit ihrer Magie das Blut zu entziehen und diese somit vollständig Menschlich zu machen, während sie sich selbst durch dieses Blut enorm stärkt.(Kein kämpferischer Effekt oder dergleichen, ist zum puren Style und zur Story. Außerdem darf das nicht ohne Erlaubnis genutzt werden, was sich ja von selbst versteht.)
- Die Kombination ihrer Magie und ihres dämonischen Bluts gewährt ihr einen äußerst langsamen Metabolismus, so dass sie kaum Nahrung zu sich nehmen muss. Zudem altert sie dadurch auch noch deutlich langsamer, als typische Halbdämonen. Zudem ist sie dank ihrer Magie in der Lage, ihre Blutgruppe vollkommen selbst zu bestimmen, wodurch sie sich jederzeit eine passende Blut-Transfusion holen oder selbst passendes Blut spenden kann, und ebenfalls kann sie auch sämtliche Blutkrankheiten vollständig aus sich entfernen, ohne sich auch nur Mühe zu geben.
- Lucretia ist recht unempfindlich gegenüber Hitze und Kälte, was vermutlich der einzige Grund ist, warum sie auch im tiefsten Winter ab und zu noch mit ihrer normalen, äußerst knappen Kleidung herausgehen kann.





Durchhaltevermögen: 135
Manapool: Too much for you to handle ! o3o
Körperkraft: 125
Körperbau: 125
Intelligenz: 155
Magische Kraft: 120
Magische Resistenz: 120
Schnelligkeit: 135
Reflex: 135
Wille: 165

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Zuletzt von Lavura am Mi Jun 14, 2017 9:03 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lu <3   Fr Apr 29, 2016 11:45 am





ΩEure TimelineΩ
"Many things happened in my life. And I don't like most of them ..."
0 Jahre - Geburt
4 Jahre - Lernt ihren Meister Zeref kennen, welcher ihre Mutter erschaffen hat
10 Jahre - Wird in die Hände eines mächtigen Dämonen gegeben der sie ausbilden soll
11 Jahre - Magisches Potenzial wird entdeckt
16 Jahre - Magisches Training beginnt
18 Jahre - Dämonenblut erwacht vollständig, Unterweisung durch ihre Mutter beginnt, Wachstum ihrer Hörner fängt an
26 Jahre - Erfährt, dass ihr Vater ein Mitglied der Königsfamilie selbst ist, lernt diesen kennen
31 Jahre - Ihr Vater stirbt, kurz nachdem die beiden sich kennen gelernt haben
36 Jahre - Erreicht ein Alter, in welchem ihr Körper als "volljährig" angesehen werden kann, speziellere Ausbildung durch ihre Mutter beginnt
39 Jahre - Meistert endlich die antike Magie, die man ihr beigebracht hat, und tötet ihren Ausbilder
42 Jahre - Meistert die "Succubus-Techniken", welche ihre Mutter ihr beigebracht hat
45 Jahre - Geht auf eine Reise, um die Welt kennen zu lernen und sieht überall nur Tod und Zerstörung
52 Jahre - Wird durch einen Hinterhalt von dunklen Magiern überwältigt, mit antimagischen Ketten und Handschellen unterdrückt und eingesperrt
53 Jahre - Wird als Sklavin an einen Haufen von Gesetzlosen verkauft und dort in jeglicher erdenklichen Methode misshandelt
68 Jahre - Die Bande wird zerschlagen, Lucretia wird jedoch aufgrund ihres eindeutig dämonischen Daseins einfach in einem Käfig zum Sterben zurück gelassen. Versetzt sich mithilfe ihrer Magie in einen extremen Ruhezustand und wartet auf Rettung
74 Jahre - Eine junge Frau namens Amelia holt Lucretia aus dem Käfig und kümmert sich um sie, bis sie wieder fit ist, schließlich stellt Lucretia sich in die Dienste ihrer Retterin und hilft, wo immer sie kann
75 Jahre - Lucretia und Amelia werden ein Paar
115 Jahre - Amelia stirbt im Alter von 62 Jahren, Lucretia zieht trauernd erneut in die Welt hinaus
119 Jahre - Lucretia beginnt, ein sorgloses Leben für den Moment zu führen
121 Jahre - Lucretia lernt einen Magier namens Bodan kennen
123 Jahre - Lucretia und Bodan werden ein Paar
125 Jahre - Anhand ihres Aussehens wird Lucretia von Dämonenjägern verfolgt. Bei einem Kampf wird Bodan schwer verletzt und muss seine Karriere als Magier aufgeben, Lucretia sucht eine Methode ihn zu heilen und zieht mit ihm weiter durch die Welt, während sie ihn mit ihrem Leben schützt
126 Jahre - Bodan stirbt bei einem erneuten Angriff von Dämonenjägern, Lucretia kommt nur knapp mit dem Leben davon und wird in einem kleinen Dorf aufgenommen, wo sie schnell Freunde findet
127 Jahre - Lucretia kommt über Bodans Tod hinweg und öffnet sich wieder für andere, sie kommt schnell mit Anders, einem der Dorfbewohner zusammen
128 Jahre - Dämonenjäger tauchen auf, bezeichnen die Dorfbewohner als Kultisten und töten alle, ehe sie das Dorf nieder brennen, Lucretia entkommt nur knapp
129 Jahre - Anhand ihrer Schuldgefühle und der vielen Verluste, die sie in den vergangenen 15 Jahren durchmachen musste, verfällt Lucretia immer mehr in Wahn
130 Jahre - Lucretia fängt gezielt an, Dämonenjäger aufzusuchen und sie gnadenlos abzuschlachten
132 Jahre - Lucretia fängt an, Halbdämonen zu suchen und ihnen mithilfe ihrer Magie das dämonische Blut zu entziehen, wodurch sie vollständig menschlich werden, was in Lucretias Augen ein Segen sein sollte
136 Jahre - Lucretia fängt an ihre eigentlichen Ziele aus den Augen zu verlieren und sammelt die dämonischen Energien aus ihrem Blut nur noch, um mächtiger zu werden und weitere Dämonenjäger zu töten
138 Jahre - Lucretia beginnt mit ihrer Macht Dämonen um sich zu scharen, während sie immer weiter nach Halbdämonen jagt um ihnen ihre Kräfte zu nehmen
142 Jahre - Lucretia beginnt einen Feldzug gegen die Menschheit, wird jedoch zurück geschlagen und verliert alle ihre Anhänger
144 Jahre - Lucretia verlässt Fiore und zieht durch den gesamten Kontinent Ishgar
159 Jahre - Rückkehr nach Fiore
160 Jahre - Lernt eine Frau namens Helena kennen, die genau wie Amelia damals aussieht, erneutes Erwachen von Lucretias Menschlichkeit
162 Jahre - Lucretia und Helena werden ein Paar
167 Jahre - Helena stirbt bei einem Unfall, Lucretia driftet endgültig ab und versucht ihr menschliches Ich durch ihre Magie zu vernichten, schafft jedoch lediglich eine Unterdrückung
169 Jahre - Beginnt einen Solo-Feldzug über ganz Ishgar, bei welchem sie alles was nicht ihrem perfekten Sinnbild der Welt entspricht zu töten versucht
172 Jahre - Beginnt ihre heutigen Charakterzüge zu entwickeln
175 Jahre - Das Succubus-Blut in ihr wird durch weitere, absorbierte Dämonenkräfte so mächtig, dass es sie nachhaltig beeinflusst
178 Jahre - Versucht einen Sturz der damaligen Königsfamilie, wird jedoch zurückgeschlagen und aus Fiore verjagt
179 Jahre - Reißt das Nachbarreich Bosco ins Chaos und macht sich dort bis in alle Ewigkeiten einen äußerst unschönen Ruf
180 Jahre - Beginnt, sich in die Welt des Adels von Ishgar einzufügen, indem sie alleinstehende Adlige verführt
182 Jahre - Heiratet in eine Adelsfamilie des Reichs Minstrel ein
184 Jahre - Tötet ihren Gatten und verführt einen Adligen aus Bosco
185 Jahre - Heiratet und tötet ihren neuen Gatten
187 Jahre - Verführt einen Adligen aus Fiore
188 Jahre - Heiratet den Adligen und tötet ihn
190 Jahre - Stiehlt Dokumente, die ihre Zugehörigkeit zur Königsfamilie Fiores beweisen, hält diese jedoch unter Verschluss
196 Jahre - Lernt einen jungen Mann namens Allen kennen und entwickelt Zuneigung für ihn, trotz ihrer unterdrückten Menschlichkeit
197 Jahre - Die Menschlichkeit bricht noch einmal hervor, Lucretia und Allen werden ein Paar
200 Jahre - Allen stirbt, als Banditen das Anwesen der beiden Überfallen, Lucretia verfällt in absoluten Wahn, tötet alles und jeden in ihrer Umgebung und zieht in die Wildnis davon, ehe sie sich in einer tiefen, leblosen Höhle in eine Art Starre-Zustand versetzt, durch falsche Nutzung ihrer Magie verbringt sie jedoch damit 150 Jahre in einer Art Wach-Schlaf
350 Jahre - Lucretia erwacht aus ihrer Starre und zieht in die Welt hinaus, durch die Einsamkeit geprägt sucht sie die Nähe von allem lebendigen, hat gleichzeitig jedoch Angst, Bindungen zu knüpfen
352 Jahre - Lucretia wird durch ihre permanente Angst vor Zuneigung mürbe und versiegelt ihre Menschlichkeit erneut
355 Jahre - Lucretia holt sich ihren Besitz zurück und fordert ihre Plätze in den Adelshäusern verschiedener Länder ein
357 Jahre - Lucretias Anwesen nahe der Grenze zu Bosco wird fertig gestellt und bis heute ihr Haupt-Wohnsitz
360 Jahre - Zieht erneut in die Welt hinaus und reist durch ganz Ishgar, um erneut dämonischem Blut hinterher zu jagen und sich einzuverleiben, trifft dabei unter anderem auf Lucina und beginnt aufgrund eines unentschiedenen Kampfes eine Rivalität
372 Jahre - Kehrt nach Fiore zurück und trifft ihre Mutter wieder, welche ihr unmissverständlich klar macht, dass ihr Leben nur aus Leid und Einsamkeit bestehen wird, Lucretias Verstand brennt erneut durch und ihre Mutter verschwindet wieder spurlos, Lucretia beginnt, über ihr bisheriges Leben nachzudenken
378 Jahre - Lucretia fasst in ihrem aktuellen Wahn den Gedanken, dass die Welt es nicht verdient, zu existieren, so wie sie ist und fasst den Plan, die entweder zu beherrschen und ihren Ansichten nach umzuformen, oder sie vollständig zu vernichten, sie schließt größtenteils mit ihrer Vergangenheit ab um "als neues Wesen wieder auferstehen zu können"
379 Jahre - Beginnt mit der Durchführung ihres Plans und fängt an, Personen in ganz Ishgar ihren Wünschen entsprechend aus dem verborgenen zu manipulieren
382 Jahre - Entschließt sich, dass jedes Geschöpf auf der Welt nur existiert, um ihr zu diensten zu sein und von ihr als Schachfigur genutzt zu werden
385 Jahre - Entdeckt ihre Schwäche für Musik und entwickelt eine Hassliebe aufgrund der Wirkung von eben jener
396 Jahre - Wird durch Aneinanderreihungen von Ereignissen ein wenig an ihre verlorene Menschlichkeit erinnert und gewinnt diese teilweise zurück
400 Jahre - Eröffnet auf der Suche nach einer wahren Heimat der Königsfamilie Fiores, dass sie eigentlich ein Mitglied von eben jener ist, wird jedoch nicht etwa freundlich aufgenommen, sondern verjagt und als Feind des Hofes gebrandmarkt, taucht deshalb unter und verfällt wieder in ihre dämonischen Verhaltensmuster
412 Jahre - Wagt sich langsam wieder aus Fiores Unterwelt hervor und begibt sich wieder auf die Jagd nach Halbdämonen, um ihnen ihr Blut und damit ihre Macht zu entziehen, trifft erneut auf Lucina und führt einen zerstörerischen Kampf mit ihr, welcher wieder nur unentschieden ausgeht
415 Jahre - Entschließt sich, dass von allen Reichen Ishgars Fiore als erstes unter ihre Herrschaft oder in Chaos und Zerstörung fallen soll
430 Jahre - Ruft einen Dämonenkult ins Leben, welcher ihr zu diensten ist und die Aufgabe hat, so viele Dämonen wie möglich zu beschwören oder zu erschaffen
445 Jahre - "Infiziert" Ginawai Senshi mit ihrem eigenen, dämonischen Blut, um ihn innerhalb seines Lebens zu manipulieren und indirekt zu kontrollieren
449 Jahre - Überfällt einen Wanderzirkus, welcher für Shows mit seltenen "Kreaturen" bekannt ist. Tötet alle Mitglieder des Zirkus' und befreit die "Attraktionen". Trifft dabei auf Snake, welchen sie als ihren persönlichen Butler aufnimmt.
451 Jahre - Beginnt, so viele wichtige Persönlichkeiten in Fiore wie irgend möglich unter ihre Kontrolle zu bringen oder zu ermorden
458 Jahre - Beschließt, dass es an der Zeit ist, ihren wahren Feldzug gegen Fiore langsam in die Wege zu leiten und spornt den Kult deshalb zu höchstleistungen an, entert ein Schiff der königlichen Marine und lässt dieses umbauen um ihren Wünschen zu entsprechen
460 Jahre - Nistet sich im Berg unter dem Gebäude des magischen Rats ein und verbindet ihren Komplex mit dem alten, verborgenen Gildenhaus von Violent Phoenix, hält dieses Versteck jedoch vollständig geheim
462 Jahre - Absorbiert das Dämonenblut von Ginawai Senshi, verjagt diesen aus Era und übernimmt Violent Phoenix, den magischen Rat und die gesamte Stadt, beginnt erneut Druck auf die Königsfamilie auszuüben, RPG-Start


ΩZieleΩ
"My goals ... ? I think, you mean 'dreams'. Goals are things, that are in guaranteed reach."
Lucretia hat einige kleinere Ziele, welche sie jedoch nicht wirklich interessieren, sondern nebenher erfüllt werden. Wichtige Ziele gibt es laut ihrer Aussage nicht, sondern eher Träume, auf die sie hinarbeitet. Es sind hierbei vier an der Zahl, wobei drei davon zu ihrer dämonischen und eines zu ihrer menschlichen Seite gehören:
1. Die Herrschaft über die Welt, angefangen bei Fiore, wo sie so viel Leid in ihrem Leben erdulden musste. Alternativ, wenn die Herrschaft nicht erreichbar ist, das überziehen der gesamten Welt mit Chaos und Krieg.
2. Ein möglichst angenehmes Leben mit so vielen Vergünstigungen haben, wie nur irgend möglich und wo sie anhand ihrer Macht und Schönheit von allen vergöttert wird.
3. Die Macht von genügend Haldbämonen in sich aufnehmen, um ihre menschliche Seite endgültig zum erlöschen zu bringen und zu einer vollwertigen Dämonin aufzusteigen.
4. Ihre Menschlichkeit wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich wieder eine wahre Heimat zu finden und sich wieder öffnen und lieben zu können, ohne Angst davor zu haben, dass alle, die ihr etwas bedeuten, vor ihren Augen sterben.

ΩVorgeschichteΩ

"So, you really want to know the story of my life ? Fine, but don't you ever think, that I give a thing about pity or something like that !"


Chapter I - It's not me (Alter 0 bis 52)
Chapter II - Downfall (Alter 52 bis 130)
Chapter III - The war still rages within (Alter 130 bis 200)
Chapter IV - Frozen (Alter 300 bis 378)
Chapter V -  Rise Again (Alter 378 bis 430)
Chapter VI - It has to be this way (Alter 430 bis 462)
Special Chapter - Hold on to you (Snake-and-Lucretia-Stories)




~~~Chapter I - I'ts not me~~~
"Nevermind the face you put on
In front of me
Nevermind the pain
That you've put me through
And every little thing you say
And every little thing you do
Makes me doubt all of this
Is that what you waited for?
Look what you did
Is this who you wanted me to be?
Well it's not me"


Man sollte meinen, es wäre einem neugeborenen, unschuldigen Kind gestattet, in ein freies Leben zu starten, doch die Welt ist grausam. Für die kleine Lucretia sollte es niemals so kommen, dass sie eine wirkliche Kindheit haben durfte, oder den Wert der Freiheit lernen konnte, solange sie noch jung war.
Geboren als das Kind einer Succubus, einer vollblütigen Dämonin, welche zur Zeit der Regentschaft der Drachen von Zeref höchstselbst geschaffen wurde und ihr Erbe fortführen wollte. Dazu hatte sie ein Mitglied der menschlichen Königsfamilie selbst verführt um möglichst gutes Blut für ihre Tochter zu haben. Das Ergebnis war das kleine, niedliche Baby, welches jedoch ein verfluchtes Leben zu haben schien.
Durch ihr dämonisches Blut mit einem angepassten Wachstum ausgestattet war Lucretia bereits im Alter von drei Jahren in der Lage intellektuell mit Kindern mitzuhalten, die bereits einige Jahre Schulbildung hinter sich hatten, weshalb es auch nicht allzu lange dauern sollte, bis ihre Mutter dazu überging, sie zu fordern und ihr zu erläutern, was das Leben für sie bereit hielt: Pflicht und Knechtschaft.
Dadurch, wie sollte es anders sein, wurde das unbefleckte, kleine Kind schnell zu einem Wesen, welches dem Leben, ja der Existenz an sich, ablehnend gegenüber stand und alles mit den kühlen, toten Augen des nihilismus betrachtete. Von dieser schnellen Anpassung an ihr Schicksal begeistert, sorgte ihre Mutter schnell dafür, dass sie die eine Person traf, welcher sie Zeit ihres Lebens zu diensten sein sollte: dem dunklen Magier Zeref.
In ihrem Zustand vollkommen bar jeder Emotion und jeder Bindung zum Leben war auch Zeref für Lucretia nichts besonderes, während er selbst hingegen beinahe von ihr begeistert schien. Das dies daran lag, dass Zeref selbst sich häufig wünschte, das Leben so wenig schätzen zu können, sollte sie jedoch nie erfahren, weshalb sie nur verwundert darüber sein konnte, was er an ihr fand. Auch sie war doch im Endeffekt nicht mehr als ein Wesen, welches aus keinem wirklichen Grund existierte und irgendwann starb. Zeref hingegen ordnete an, Lucretia auszubilden und ihr zu zeigen, zu was sie fähig war, wobei behutsam mit ihr umzugehen war. Es schien damals so, als habe er gefallen an ihr gefunden, wenngleich er auch nie wieder in ihrem Leben auftauchen sollte.
Lucretia hingegen wurde nun von ihrer Mutter in einigen Dingen unterwiesen, die man laut dieser zum Überleben benötigte. So kam es, dass Lucretia bereits vor erreichen ihres zehnten Lebensjahres, bei welchem sie äußerlich noch immer wie ein Kind im Alter von nicht mehr als vier oder fünf Jahren wirkte, bereits in der Lage war für sich selbst zu sorgen und ein Leben auf eigenen Beinen zu führen, so dies notwendig war.
Doch damit nicht genug wurde sie beim erreichen von eben jenen Alters in die Obhut eines mächtigen Dämonen von Zeref gegeben, welcher sie nun für den Kampf trainieren sollte. Das Training war hart, schmerzhaft und grausam, so dass die kleine Lucretia nicht selten nur um Haaresbreite dem Tod entging. Doch das Training zeigte schnell Früchte, das Lucretia in nur einem Jahr fähig genug wurde, um es mit einem gewöhnlichen Menschen in einem fairen Kampf aufzunehmen. Zudem entdeckte man nun endlich ihr magisches Potenzial, welches sich bereits im absolut untrainierten Zustand als enorm herausstellte. Anhand der Dinge, die sie mit dieser unbekannten Befähigung vollführte, wurde schnell klar, dass sie eine Blutmagierin sein würde. Und genau das wurde ihr nun auch angefangen beizubringen. Eine Blutmagie, welche diesem Titel auch wirklich würdig sein sollte. Denn als sie sechzehn Jahre alt war, gab Zeref laut den Berichten ihres Lehrmeisters endlich die Order, man solle Lucretia den "Demonic Arc of Blood" beibringen. Eine Magie, welche er selbst entwickelt und an Lucretias Lehrmeister weitergegeben hatte, da sie ähnlich einem Fluch war und somit nur von Dämonen selbst zu vollem Potenzial genutzt werden konnte. Als Halbdämon war Lucretia damit zwar nicht in der Lage, die Magie vollkommen auszukosten, doch nur die wenigsten Aspekte blieben ihr verwehrt, da sie ein solches Talent für Blutmagie zeigte.
Durch das erlernen dieser inzwischen antiken Magie wurde zudem das dämonische Blut in Lucretias Adern endgültig erweckt, wodurch das Erbe ihrer Mutter zutage trat und das Mädchen für immer verändern sollte. Mit achtzehn Jahren, immernoch im Körper eines Kindes, fingen nun an kleine Hörner aus ihrem Kopf zu wachsen und noch mehr Aspekte des Demonic Arc of Blood wurden für sie offen gelegt. Ebenfalls wurde nun klar, dass sie der Herkunft ihrer Mutter folgen würde, da das Succubus-Blut ihr Aussehen nachhaltig veränderte und ihr bereits jetzt, im dämonischen Kindesalter, schnell die alleine durch ihre Laune veränderlichen Züge einer Succubus gab. Und eben deshalb fing nun ein zusätzliches, hartes Training unter den Fittichen ihrer Mutter an, wodurch sie ihr Blut zu kontrollieren lernen sollte.
Jahre lang erduldete sie also die schrecklichen Trainingsmethoden ihrer Mutter und ihres Lehrmeisters und wurde immer abgeschotteter vom Wert des Lebens. Was sie jedoch lernte war der unglaubliche Wert von Emotionen und der Fähigkeit, diese zu erkennen und zu kontrollieren. Denn nach den ersten Ausbrüchen von Wut und Hass, welche durch brutale Misshandlungen im Keim erstickt wurden, lernte sie bereits, diese Emotionen einzusperren und anzusammeln, bis sie selbst sie entfesseln wollen würde.
Acht Jahre nach Beginn ihrer Ausbildung sollte sie jedoch auch den Wert des Lebens langsam kennen lernen. Zuerst jedoch die Liebe, familiäre Bande und Freude, entfesselt dadurch, dass sie erfuhr, wer ihr Vater war.
Wissend, dass dies den Zorn ihrer Mutter heraufbeschwören könnte, zog Lucretia in die Welt hinaus um ihren Vater zu treffen und tat dies auch durch einen Zufall, als dieser in den Straßen der Hauptstadt unterwegs war. Noch immer in einem kindlichen Körper steckend und inzwischen mit deutlich sichtbaren, kleinen Hörnern auf dem Kopf, schaffte sie es trotz allem in seine Nähe zu kommen, nur um direkt von ihm erkannt zu werden, da sie immerhin ihrer Mutter ähnelte. Schnell kam es dazu, dass die beiden eine wahre Vater-Tochter-Beziehung aufbauten und viel Zeit miteinander verbrachten. Verblüffenderweise unternahm ihre Mutter nichts dagegen, sondern sagte meist nur "früher oder später wird auch das dich nur noch stärker machen".
Fünf Jahre später geschah genau das, was ihre Mutter immer gewusst hatte, Lucretia hingegen hatte es bis dahin nicht realisiert: ihr Vater war ein Mensch und damit menschlicher Schwäche ausgeliefert - der Sterblichkeit. Er wurde krank und verstarb nur wenige Tage, nachdem Lucretia diese Nachricht bekommen hatte, während sie direkt neben ihm saß und um ihn weinte. So mitgenommen, leidend und kaum fähig, einen klaren Gedanken zu fassen wurde sie ohne zu zögern wieder in ihr Training geworfen und musste kämpfen, um nicht blutend liegen gelassen zu werden.
Weitere fünf Jahre lang wurde sie mit diesen Mitteln trainiert, während sie über den Tod ihres Vaters hinweg zu kommen schien, wenngleich sie diesen Verlust auch noch lange nicht überwunden hatte. Doch im Alter von inzwischen sechsunddreißig Jahren geschah endlich das, was ihre Mutter bereits lange Zeit herbeisehnte: Lucretias Körper war endlich zu dem herangewachsen, was bei den Menschen als Volljährig durchgehen konnte. Und genau deshalb ging das Trainings in den Fähigkeiten der Succubus nun in eine neue Sphäre über - die Nutzung ihres Erbes um Geschöpfe zu verführen um sie letztendlich zu töten und ihnen ihre Lebensessenz zu nehmen.
Doch drei Jahre nach Beginn dieses Trainings kam endlich der Zeitpunkt, an welchem sie in der Lage war, Hass und Zorn endlich frei zu setzen. An dem Tag, an welchem ihr dämonischer Lehrer ihr sagte, sie habe alles gelernt, was er über den Demonic Arc of Blood wusste, brach der Wunsch nach Rache für die vielen Jahre der Misshandlung aus ihr hervor und ein erbitterter Kampf wurde entfacht, welcher darin resultierte, dass ihr ehemaliger Meister verblutend vor ihr im Dreck lag, während Lucretia sich seiner Essenz bemächtigte um ihre eigene Macht zu stärken. Etwas, was verblüffenderweise von ihrer Mutter mit wohlwollen angenommen wurde und sogar, zum ersten mal in Lucretias Leben, zu einem Lob führte.
Drei weitere Jahre lang wurde sie nun also von ihrer Mutter weiter in den Befähigungen einer Succubus trainiert und dabei nun zum ersten mal seit sie sich erinnern konnte nicht misshandelt. Im Gegenteil, seit dem Tod ihres Lehrmeisters wurde sie von ihrer Mutter mit einem gewissen, wenngleich auch kleinen Maß an Respekt behandelt. Als sie schließlich auch die Techniken ihrer Mutter meisterte, wurde Lucretia als "nützliches Werkzeug von Meister Zeref" angesehen, so dass ihre Mutter nun endlich dazu überging, Lucretia noch einige Dinge beizubringen, die man über die Welt wissen musste. Und bereits nach zwei Jahren war Lucretia zuversichtlich genug, um in die Welt hinaus ziehen zu wollen, was von ihrer Mutter bestätigt wurde. Lucretia sollte alleine umher reisen, die Welt kennen lernen und Erfahrungen sammeln, um Zeref noch mehr nutzen zu bringen, sobald er endlich Befehle an sie weiter gab.
Doch Lucretia, nun endlich den Wert des Lebens realisierend und in der Lage selbst klare, vernünftige Gedanken zu fassen, wurde von der Welt bitter enttäuscht. Kriege, Verrat, Ränkeschmieden, Mord, Armut, Hunger, Krankheit und viele weitere schreckliche Dinge waren das, was sie am meisten sah. Die Welt war von Tod und Verwüstung durchzogen und nicht der Ort den sie sich vorgestellt hatte. Ihr Respekt vor dem Leben wurde erneut auf die Probe gestellt, doch noch hielt er. Die Zeit verging, so auch sicher diese Zustände, daran hielt sie fest.



~~~Chapter II - Downfall~~~
"Can I break away
push me away, make me fall,
just to see another side of me,
push me away you can see,
what I see, the other side of me
No one can see anything on the other side of me
I walk, I crawl, losing everything and waiting for the downfall "


Anders als man bei ihrer Kindheit annehmen sollte, war Lucretia nun, als sie endlich auf sich gestellt ihr eigenes Leben haben durfte, nicht etwa das Glück hold endlich froh sein zu dürfen. Ganz im Gegenteil, denn sie zog lange Zeit durch die vom Krieg und Tod gezeichneten Reiche von Ishgar, ehe sie in einen Hinterhalt geriet und von einer Gruppe dunkler Magier, die inzwischen nicht mehr waren als magische Banditen, erwischt und zu Boden gebracht wurde. Anhand ihres guten Aussehens und der Hörner auf ihrem Kopf waren die Magier sich sicher, sie als Sklavin oder an einen Freak-Zirkus verkaufen zu können, weshalb man sie mit antimagischen Ketten in einem Käfig gefangen hielt, aus dem es kein entkommen gab. Ein ganzes Jahr lang wurde sie in diesem Käfig aufbewahrt und mit Abfällen durchgefüttert, bis die Magier schließlich einen anderen Haufen Gesetzloser fanden, welcher bereit war gutes Geld für Lucretia zu bezahlen. Der Handel wurde abgewickelt, Lucretia übergeben und in das Versteck der Gesetzlosen gebracht. Es kam, wie es kommen musste. Lucretia wurde in allen Methoden, die sich ein Mensch nur vorstellen kann misshandelt und war nicht mehr als ein Spielzeug für eine große Gruppe an Leuten, die es nicht fassen konnten sich eine solche Sklavin erkauft zu haben, welche sie nun nach belieben verprügeln, missbrauchen und für niedere Arbeiten benutzen konnten, wann immer es ihnen danach verlangte, während man sich nur so weit um sie kümmerte, dass sie in der Lage war, den nächsten Tag zu überleben.
Fünfzehn lange Jahre ging das so, bis Lucretias Verstand sich in die hintersten Winkel ihrer Person zurück gezogen hatten, ihre Emotionen abgestorben waren und sie sich nichts anderes wünschte, als einen schnellen Tod. Doch dieser wurde ihr nicht beschert. Doch zumindest ein wenig genugtuung sollte es geben, als die Bande entdeckt und vollkommen ausgelöscht wurde. Ritter und Magier entledigten sich des gesetzlosen Haufens und ließen niemanden entkommen. Lucretia hingegen, eindeutig dämonisch und somit eine Gefahr, wurde von ihren vermuteten Rettern garnicht wirklich beachtet. Als alle Gesetzlosen ihr Leben ausgehaucht hatten, unterhielt man sich zwar über sie, doch man entschloss sich, sie einfach zurück zu lassen. Ein Angriff konnte fatale Folgen haben und ihre Freilassung stand garnicht erst zur Debatte. Und so ließ man sie ohne Nahrung mit ihren antimagischen Ketten zurück, nicht in der Lage sich zu befreien, damit sie einen langsamen, qualvollen Tod starb.
Lucretia hatte hingegen durch die Ereignisse dieses Tages nicht etwa die Hoffnung aufgegeben, sondern gewonnen, weshalb sie das letzte tat, wozu sie in der Lage war: sie hatte keine Chance dazu, Magie zu nutzen, aber eines blieb ihr noch, nämlich die Kontrolle über ihr dämonisches Blut durch ihre Fähigkeiten als Succubus. Dadurch versetzte sie sich in eine Art Starre, welche es ihr ermöglichte, allein durch die Essenz der von ihr getöteten Kreaturen zu überleben.
Sechs weitere Jahre lang befand sie sich in dieser Starre und verlor immer mehr an Kraft, bis es schließlich so weit schien, dass der letzte Rest an Energie, welche sie einst ihrem Lehrmeister entzogen hatte, zu verblassen drohte. Doch zum ersten mal schien das Schicksal es wirklich gut mit ihr zu meinen, da sie von einer Person, einer jungen Frau, gefunden wurde, die sich scheinbar zum Schutz vor dem Wetter in die Höhle begeben hatte, in welcher die Gesetzlosen gelagert hatten. Und hier, zwischen den unzähligen, modernden, angenagten Kadavern ihrer einstigen Peiniger, saß sie in ihrer Starre, noch immer mit den antimagischen Ketten.
Die junge Frau tat das, was Lucretia schlussendlich den Glauben an die Menschheit erst wirklich entdecken ließ: sie suchte für lange Zeit nach dem Schlüssel für die Ketten, befreite die Halbdämonin und brachte sie bis zu sich nach Hause, wo sie sich mehrere Wochen lang darum kümmerte, dass es Lucretia gut genug ging, damit diese endlich wieder von alleine Aktionen durchführen konnte.
Noch immer schwach und kaum fähig, länger als ein paar Stunden am Stück wach zu bleiben fing Lucretia von da an jedoch an, sich mit ihrer Retterin zu unterhalten, wann immer sich die Gelegenheit bot. Schnell entwickelte sich eine tiefe Zuneigung und kaum das die Halbdämonin wieder fit genug war, schwor sie der jungen Frau, welche sich als Amelia vorgestellt hatte, dass sie alle die Mühen wieder gut machen würde. Sie half, wo immer man ihre Hilfe brauchte und lernte in dieser Zeit Dinge, die ihre Mutter ihr nie beigebracht hatten, so wie etwa das erledigen von Tätigkeiten im Haushalt oder dergleichen. Theoretisch fing Lucretia also an, ein normales Leben zu führen. Es dauerte auch nicht allzu lange, bis Lucretia von den Leuten des Dorfes, in welchem sie nun lebte, akzeptiert wurde. Und nur ein Jahr nachdem Lucretia gerettet worden war, wurde sie ein Paar mit Amelia. Sie lernte endlich, was wahre Liebe war, welche nicht nur im familiären Zusammenhang war.
Vierzig Jahre lang lebten Lucretia und Amelia zusammen und führten eine angenehmes Leben. Doch während Amelia immer weiter alterte und schließlich im Alter von zweiundsechzig Jahren am Ende ihrer Lebenszeit angekommen war, war Lucretia noch immer so jung und schön wie am ersten Tag ihres Treffens. Als Amelia dann schließlich verstarb, brach für Lucretia eine Welt zusammen. Sie zog sich zurück, beerdigte Amelia mit eigener Hand und entschied sich schließlich, das Dorf zu verlassen. Sie verabschiedete sich schweren Herzens von all den Freunden, die sie inzwischen hier hatte und erklärte, warum sie gehen musste: sie hatte eingesehen, dass sie als halbdämonisches Wesen viele Generationen überdauern würde und war sich im klaren, dass sie es nicht verkraften würde, noch mehr geliebte Personen in ihren Armen zu verlieren. Mit der Versicherung, immer ein Zuhause zu haben, zog Lucretia also wieder in die Welt hinaus, einsam und von ihrer Vergangenheit gezeichnet.
Sechs Jahre später hatte sie schließlich den Verlust von Amelia genug verkraftet, um im Leben weiter machen zu können. Anhand der Tatsache, dass sie sich der Sterblichkeit aller lebenden Dinge erneut bewusst geworden war, entschloss sie sich nun ein Leben für den Moment zu führen und nicht viel auf die mögliche Zukunft zu geben. Entweder man genoss das Leben, oder es war nicht wert, als ein solches bezeichnet zu werden.
Zwei Jahre später lernte sie einen Magier namens Bodan kennen, welcher die gleichen Ansichten vertrat wie sie, weshalb die beiden Freunde wurden und viele Dinge gemeinsam unternahmen, bis sie erneut zwei Jahre später schließlich ein Paar wurden. Lucretia spürte zwar nicht Ansatzweise die selbe Zuneigung wie damals zu Amelia, aber sie entschloss sich dennoch, dass es nicht gut war, sich abzusondern, weshalb sie sich zumindest auf eine engere Bindung einließ. Doch diese Beziehung war nicht von dauer.
Nicht lange später fingen Dämonenjäger an, Lucretia zu verfolgen. Bei einem der vielen Kämpfe über die nächsten Jahre wurde Bodan, welcher nicht von seiner Freundin abließ, egal wie gefährlich es war, von den Dämonenjägern schwer verletzt. Er war nicht mehr in der Lage wirklich zu kämpfen und litt sehr, weshalb Lucretia auf der Suche nach Heilung mit ihm herum zog. Er verstarb jedoch bereits drei Jahre nach dem Beginn ihrer Beziehung bei einem weiteren Angriff der Dämonenjäger, welcher nur knapp von Lucretia gewonnen wird, jedoch nur aufgrund der Aufopferung ihres Freundes. Sie selbst kam nur schwer verletzt bis zu einem Dorf, wo man sich um sie kümmerte, bis sie wieder genesen war. Aufgrund ihrer inzwischen offenen und fröhlichen Art und ihren besonderen Fähigkeiten, mit denen sie dem Dorf häufig helfen konnte, fand sie dort auch schnell weitere Freunde und sogar nach einem knappen Jahr eine weitere Person, welche ihr nahe genug kam um als Lebenspartner angesehen zu werden. Doch auch diese Liebschaft sollte nicht von Glück gesegnet sein, da nach einem Jahr des Zusammenseins Lucretias Aufenthaltsort an die Dämonenjäger ausgeplaudert wurde, welche sofort alle Bewohner töteten, das Dorf nieder brannten und erneut nur knapp von Lucretia besiegt werden konnten.
Doch so viel Glück sie auch hatte, diese Begegnung zu überleben, so viele Schuldgefühle hatte sie auch. In den letzten Jahren waren so viele Leute, die sie mochte oder sogar liebte, alleine wegen ihr gestorben, dass sie nach und nach dem Wahnsinn verfiel und immer mehr abdriftete und sich distanzierte. Sie wollte nicht, dass noch mehr Leute wegen ihr starben und wollte alle die Qualen des Verlustes nicht mehr spüren. Und schließlich, nach zwei Jahren des einsamen umherwanders war es zu viel für sie, so dass sie sich entschloss, sich doch ihrem dunklen, dämonischen Erbe hinzugeben.



~~~Chapter III - The war still rages within~~~
"We all fight our own fight
Will you fuel the desire to win
Always struggling with the truth
Of the life that might have been
But no matter how jagged your path is
You'll always come back to the road
When the dust of battle settles
The war still rages within"


Die nächsten Jahrzehnte sollten genau das sein, was Lucretia früher so verabscheut hatte: ein ewiger Krieg.
Entschlossen, sich für die Verluste in ihrem Leben zu rächen und Blut als Zahlung für das Blut ihrer Geliebten und Freunde einzufordern, drehte Lucretia nun den Spieß um. Sie gab alles auf, was man als Leben bezeichnen konnte, um Dämonenjäger zu verfolgen und sie zu grausam zu töten. Teilweise waren die Kämpfe gegen diese Gruppen nichts weiter als öffentliche Hinrichtungen, teilweise gnadenlos gelegte Hinterhalte, doch es gab nun, wo Lucretia ihre menschliche Gnade und Zurückhaltung abgelegt hatte keinen einzigen Kampf mehr, welcher ihr Probleme bereitete. Es waren teilweise nicht einmal mehr wirklich Kämpfe, sondern einseitige Gemetzel, als wären die hoch gepriesenen Dämonenjäger nichts anderes als Vieh, welches man zur Schlachtbank geführt hatte.
Doch trotz ihres grausamen Vorgehens, welches eine blutige Spur durch das Reich zog, blieb Lucretia ihren Prinzipien treu und verletzte niemals einen Zivilisten, sondern griff lediglich jene an, wo sie sichere Beweise hatte, dass es sich um Dämonenjäger handelte. Und so hatte sie sich nach nur zwei Jahren den Namen "Hunter-Killer" gemacht und war bei manchen Teilen der Bevölkerung gefürchtet, bei manchen als Heldin gefeiert.
Doch diese zwei Jahre der permanenten Jagd und des endlosen Mordens, war Lucretia noch weiter dem Wahn verfallen und entschloss sich, Halbdämonen wie ihr selbst ein "Geschenk" zu machen, indem sie ihnen die dämonische Essenz aus dem Körper suchte. So jagte sie nun nicht mehr nur noch Dämonenjäger, sondern auch ihre eigene Art, um diese zu vollwertigen Menschen zu machen. Das sie dabei selbst immer mächtiger wurde, war ein willkommener Nebeneffekt, welcher dafür sorgte, dass ihre Schlachterei der Jäger nur noch leichter von der Hand ging. Was sie jedoch nie beachtete war die Tatsache, dass das absorbieren von dämonischem Blut und dämonischer Essenz ihren menschlichen Teil ausdünnen und schwächen würde, was sich nach vier Jahren äußerte, indem sie ihre eigentlichen Ziele aus den Augen verlor. Sie lebte nun nur noch dafür, Halbdämonen ihre Macht zu entziehen um sich selbst zu stärken und noch mehr Dämonenjäger zu töten. Der eigentliche Grund war vergessen. Lediglich der Hass auf Dämonenjäger war noch vorhanden und brachte sie dazu, unerbittlich weiter zu machen. Und schließlich, zwei Jahre später, sah sie sich nicht mehr als normaler Halbdämon an, sondern als etwas mächtigeres, weshalb sie anfing, niedere Dämonen um sich zu scharen.
Letztendlich, vier Jahre nach dem Beginn des Aufbaus ihrer Armee, nun im Alter von einhundertundzweiundvierzig Jahren, entschloss sich Lucretia, dass ihre Macht nun offen zur Schau gestellt werden sollte. Ohne einen Gedanken an ihre damaligen Prinzipien zu verschwenden fing sie an einen höllischen Kreuzzug durch Fiore anzuführen, durch welchen sie ewig in die Geschichte eingehen sollte. Jedoch nicht wie von ihr erwartet als Siegerin, sondern als klägliche Verliererin, welche aus Fiore fliehen musste, als all ihre Truppen vernichtet wurden. Dennoch hatte sie unzählige Menschen auf dem Gewissen und wurde somit als eine der gefährlichsten Massenmörderinnen der letzten Jahrhunderte angesehen, welche je über Fiores Boden gewandelt war.
Erst fünfzehn Jahre nach ihrer Flucht aus Fiore kehrte sie aus den anderen Reichen zurück, um erneut in ihrer Heimat Fuß zu fassen. Fest entschlossen, eine größere Armee aufzubauen und schlussendlich die Herrschaft an sich zu reißen, wollte sie gerade wieder anfangen, ihre Rückkehr bekannt zu geben, als sie eine Person traf, welche alles verändern sollte: Helena, eine Frau, die genau so aussah wie ihre geliebte Amelia damals.
Der Schock war gewaltig und ging ihr bis tief unter die Haut, während ihre nach und nach verblassende Menschlichkeit auf einen Schlag wieder erwachte. Ein innerer Kampf fing an, doch dieses mal gewann die Menschlichkeit, angetrieben durch das unglaubliche Verlangen, den Sieg davon zu tragen und ein neues Leben mit Helena zu versuchen. Und Tatsächlich, nur zwei Jahre später wurden die beiden ein Paar und zum ersten mal seit bald einhundert Jahren fühlte die Halb-Succubus wieder wirkliche Liebe für einen Menschen und das Leben an sich. Mit endloser Freude im Herzen entschloss sie sich, ihr altes Leben hinter sich zu lassen und das dämonische Verhalten abzulegen.
Doch wie ein ewiger Fluch hielt das Glück mit Helena nicht lange an. Es gab einen Unfall bei welchem die junge Frau ihr Leben verlor. Nur fünf Jahre, nachdem Lucretia angefangen hatte, dem Leben noch einmal eine Chance zu geben. Der daraus resultierende Schlag für die Halbdämonin war nicht mehr vorstellbar. In einem Anfall vollkommenen Wahnsinns nutzte sie alle Kenntnisse, die sie über ihre Magie hatte, um das menschliche Blut aus ihr heraus zu filtern und ihre leidende, menschliche Hälfte ein für alle mal zu vernichten. Als dies nicht klappte tat sie das, was am ehesten im Bereich des Möglichen lag: sie sperrte ihre Menschlichkeit vollkommen weg.
In ihrem dämonischen Wahnsinn zog sie nun über ganz Ishgar hinweg wie ein tödlicher Sturm und löschte alles aus, was ihrer Ansicht nach nicht in eine perfekte Welt gehörte. Dabei machte sie halt vor absolut nichts und verwüstete ganze Landstriche, färbte Seen rot im Blut von Unschuldigen und brannte Ortschaften nieder. Zu dieser Zeit fing sie auch an sich zu der Lucretia zu entwickeln, welche man heute kennt. Sie lernte, wodurch ihre Menschlichkeit an Kraft gewann und sorgte dafür, dass man diese Schwäche nicht ausnutzte, lernte wie wenig das Leben wert war und fing an, alles zu manipulieren, wie sie es wünschte. Sie war wissbegierig und brachte viele Dinge in Erfahrung, welche ihr halfen, ihre Machtposition noch zu stärken.
Mit einhundertundachtundsiebzig Jahren entschloss sie sich schließlich, dass es an der Zeit war, Fiore zu übernehmen und mithilfe der dadurch resultierenden Macht erst Ishgar und dann die ganze Welt zu erobern. Sie griff also die Königsfamilie selbst an und tötete eine Mitglieder, wurde jedoch kurz vor ihrem endgültigen Sieg zurückgeschlagen. Erneut musste sie aus Fiore flüchten, um nicht sinnlos in einem Kampf zu sterben, den sie irgendwann gewinnen konnte.
Stattdessen beschloss sie erst einmal die Nachbarreiche Fiores zu schwächen, weshalb sie in Bosco Tod und Verderben verbreitete, wo immer sie hinkam. Gezielt vernichtete sie alles, was für Boscos Überleben wichtig war und sorgte für eine lange Krisenzeit, ehe sie schließlich auch dies unterließ. Damals aus langweile, wie sie es heute sagen würde.
Dafür fing nun die Zeit der absoluten Manipulation an. Mithilfe ihrer Succubus-Fähigkeiten sorgte sie dafür, dass ihr dämonisches Erbe nicht so leicht auffiel. Sie versteckte ihre Hörner auf magische Weise und versuchte, sich so menschlich zu verhalten, wie irgend möglich, ehe sie anfing sich durch Verführung in viele Adelshäuser des gesamten Kontinents ishgar einzubringen. Fast zehn Jahre lang heiratete sie Mitglieder von verschiedenen Adelsfamilien um immer mehr an Macht zu gewinnen, wobei sie sich vor allem auf die drei Reiche Minstrel, Bosco und Fiore konzentrierte. Und schließlich schaffte sie es durch ihren Adelsstand in Fiore, an Dokumente zu kommen, welche ihre Abstammung von der Königsfamilie bestätigten. Ein Schatz, welchen sie bis zum richtigen Zeitpunkt aufbewahrte.
Doch sechs Jahre nach dem Erhalt der Dokumente geschah etwas, was Lucretia verblüffte: sie traf einen jungen Mann, einen Abenteurer, namens Allen. Prompt entwickelte sie Freundschaft und schließlich sogar tiefere Zuneigung für ihn. Ein Jahr nach dem Kennenlernen der beiden bricht Lucretias eigentlich verschlossene Menschlichkeit ein weiteres mal hervor und Allen und sie werden ein Paar, welches in Lucretias Anwesen zieht. Als neuer Adliger, erhoben ohne vorher einen wirklichen Namen im Reich zu haben, war Allen jedoch großer Kritik ausgesetzt und vom Rest des Adels schlecht geredet. Schließlich führten Gerüchte, die von den anderen Adelshäusern Fiores in Umlauf gebracht worden waren, zu einem Überfall von Banditen auf das Anwesen der beiden. Lucretia kämpfte zwar verbissen, doch die Anzahl der Banditen war so enorm, dass sie es nicht schaffte schnell genug zu gewinnen, um Allen zu retten. Ein Armbrustbolzen traf ihn und tötete ihn binnen kürzester Zeit, während Lucretia gezwungen war, erst für ihr eigenes Überleben zu kämpfen. Doch Allens Tod sorgte dafür, dass die Halb-Succubus vollständig durchdrehte und alles in einem riesigen Areal um sich herum tötete. Doch auch das brachte den Verstorbenen nicht zurück, weshalb Lucretia in ihrem Leid in die Wildnis davon zog, eine Höhle suchte und sich dort schließlich in eine magische Starre versetzte, bei welcher ihr Körper gewissermaßen eingefroren wurde. Nicht einmal die Zeit selbst konnte ihr noch viel ausmachen, so wie sie mit ihrer Magie ihren Körper beeinflusste. Doch aufgrund ihres aufgewühlten Zustand schaffte sie es nicht, vollständig in diese Starre über zu gehen. Sie verfehlte die Wirkung des Zaubers und blieb in einer Art Wach-Schlaf, so dass sie volle einhundertundfünfzig Jahre lang in Einsamkeit verbringen sollte, vollkommen im Bewusstsein, dass niemand hier bei ihr war, sondern sie ganz allein in dieser dunklen Höhle war, nicht fähig ihren eigenen Zauber aufzuheben.

code by Lavu <3






Zuletzt von Lavura am Mi Jun 14, 2017 9:04 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lu <3   Fr Apr 29, 2016 11:45 am



~~~Chapter IV - Frozen~~~
"Everything will slip way
Shattered pieces will remain
When memories fade into emptiness
Only time will tell its tale
If it all has been in vain
I can't feel my senses
I just feel the cold
Frozen..."


Wie man sich nach einhundertundfünfzig Jahren der Isolation bei vollem Bewusstsein denken kann, bröckelte Lucretias Verstand nach und nach weg, so dass sie nach ihrem Erwachen aus dieser Starre nur noch ein Schatten ihrer selbst war. Einsam bis weit über die Grenzen des eigentlich erträglichen und nicht in der Lage wirklich klare Gedanken zu fassen entwickelte sich nun etwas in ihr, was ihr vorher niemals erlaubt gewesen war: ein kindliches Verhalten auf der Suche nach Zuneigung und Nähe. Vollkommen mit dem Kopf in den Wolken und unfähig sich in irgend einer Hinsicht vernünftig zu benehmen zog sie ohne Ziel oder dergleichen in die Welt hinaus und suchte die Nähe von allem, was lebte, während sie gleichzeitig alles von sich stieß und versuchte, keine Bindung zu irgend etwas zu zu lassen. Die Verluste in ihrer Vergangenheit waren zu viel, um zu riskieren, noch einmal zu lieben, während die lange Zeit des Alleinseins dazu führte, dass sie unbedingt Nähe brauchte. Dieser innere Kampf sorgte nach und nach dafür, dass ihr Verstand ihr noch weiter aus den Fingern rutschte und ihr Verstand in Scherben lag. Sie verlor ihr Gefühl für Menschlichkeit und gab sich größtenteils mit Tieren ab, bis sie schließlich sogar teilweise verlernte, korrekt zu sprechen. Nur zwei Jahre nach ihrem Erwachen war es soweit, dass sie von ihrer Suche nach Zuneigung und Ablehnung selbiger so geschwächt war, dass ihr dämonischer Teil einen Selbstschutzmechanismus einleitete und ihre Menschlichkeit wieder weg sperrte. Dadurch gewann sie schließlich langsam ihren Verstand wieder, zumindest zum Teil, so dass sie in der Lage war, wieder normal mit Menschen umgehen zu können.
Es dauerte jedoch drei volle Jahre, bis sie wieder langsam zu alter Stärke gelangte und auch ihr Verstand wieder größtenteils zusammen gesetzt war. Alle Scherben an ihrem Platz, bis auf jene, welche ihre Emotionen darstellten, wie es schien. Sie spürte nur vollkommene Leere und war kalt und ohne Bindung zum Leben selbst. Ohne irgend eine Art von Freude, Liebe oder auch nur ansatzweiser Zuneigung für irgend etwas. Dennoch, erneut von ihrer dämonischen Hälfte getrieben, forderte sie all den Besitz zurück den sie vor über einem Jahrhundert hatte und tötete alle, die sich dabei in ihren Weg stellten. Sie zog eine blutige Spur hinter sich her, bis sie schließlich wieder ihre gesamte Macht zurück gewonnen hatte. Und schließlich ließ sie sich noch ein großes Anwesen an der Grenze von Fiore nach Bosco erbauen, welches sie schlussendlich bezog und zu ihrem Hauptsitz machte. Man sollte meinen, dass der Standort schlecht gewählt war, da man sie noch immer in Bosco hasste und häufig Gruppen von Menschen dieses Reichs versuchten, ihr Anwesen nieder zu brennen, doch verblüffenderweise war dies scheinbar genau das, was Lucretia gewollt hatte, da sie diese Gruppen immer wieder mit einem Lächeln im Gesicht abschlachtete und ihre Macht genoss, als sie diesen armen Seelen den Tod brachte. Es war für sie nichts weiter als ein Spiel, erdacht um sich in längeren Ruhepausen nicht zu langweilen. Die menschlichen Leben, die sie dabei ohne zu zögern auslöschte interessierten sie kein Stück. Warum auch, es waren ja in ihren Augen nur niedere, unbedeutende, schwache und sowieso kaum mit Lebensdauer bescherten MEnschen. Wenn überhaupt, dann freute sie sich, immer und immer wieder Leben zu nehmen und zu hören, wie die Familien in Bosco unter all ihren Morden litten und immer mehr in der Verzweiflung versanken. Umso mehr Unruhen sie hervor brachte, umso mehr Chaos sie erschuf und umso mehr Leben sie auslöschte, desto mehr schien sie aufzublühen, wenngleich auch nur ihre dämonische Seite, während ihre Menschlichkeit nur noch weiter und weiter verkümmerte.
Doch diesen Zustand hielt sie auch nicht allzu lange durch. Im Endeffekt doch überraschend schnell von den wenig fordernden Kämpfen gelangweilt entschied sie sich, wieder schwierigere Sachen in Angriff zu nehmen, weshalb sie los zog, um wieder Halbdämonen zu jagen, ihnen ihr Blut und ihre Essenz zu stehlen und sie sich selbst hinzu zu fügen. Zum ersten mal weitete sie diese Jagd jedoch aus und zog durch ganz Ishgar, so dass überall bekannt wurde, dass die Queen of Pandemonium wieder zurück war und alle, die von den alten Zeiten wussten in Angst und Schrecken erzittern sollten. Verblüffenderweise traf sie zu dieser Zeit auf eine mächtige Kriegerin, welche sich ihr in den Weg stellte und sich selbst als Halbdämonin heraustellte, kaum dass Lucretia mit ihrem Blut in Berührung gekommen war. Es kam zu einem unglaublichen Kräftemessen, aus welchem keine der beiden siegreich hervorging, weshalb sie sich schließlich beide zurück zogen. Doch nicht, ohne vorher Namen auszutauschen und sich klar zu machen, dass sie irgendwann ihre Rechnung begleichen würden. So entstand Lucretias bis Heute anhaltende Rivalität mit dieser Kriegerin: Lucina Ashelia B'nargin Dalmasca Galadeth. Wer jedoch von Feindschaft spricht, liegt hier Falsch, da Lucretia enormen Respekt vor Lucina hegt, da sie die erste Halbdämonin ist, die jemals gegen Lucretia ankam und nicht in kurzer Zeit verlor, sondern ganz im Gegenteil sogar ebenbürtig war. Der Kampf war der längste, forderndste und aufregendste gewesen, den Lucretia bis zu diesem Tag geführt hatte und das Gesicht ihrer Gegnerin hatte sich in ihren Verstand gebrannt, auf dass sie niemals die mächtige Kriegerin vergessen würde, welche eine solche Macht besaß, Lucretia stand zu halten, ohne zurückweichen zu müssen. Vermutlich hätten sie Freundinnen werden können, da ihre Ziele, ohne dass sie es wussten sehr ähnlich waren, wäre Lucretia nicht vor langer Zeit in die Finsternis abgedriftet und Lucina noch immer im Licht wandelnd. Für Lucretia war Lucina etwas besonderes. Wie es anders herum aussah wusste sie nicht, aber sie hoffte, dass auch Lucina ihr Respekt entgegen brachte.
Zwölf lange Jahre reiste sie so durch die Länder und sammelte immer mehr Macht an, was ihre Gier nach eben jener nur noch mehr steigerte, so dass ein Teufelskreis anfing. Erst nach Ablauf der zwölf Jahre hielt sie  sich für stark genug, um wieder so wie früher kämpfen zu können. Einhundertundfünfzig Jahre ohne Training und Energieraub waren nun einmal eine erhebliche Schwächung, doch Lucretia war sich sicher in nicht einmal einem zehntel dieser Zeit wieder so stark geworden zu sein, wie zu ihrer Blütezeit.
Gestärkt und bereit einen neuen Versuch der Übernahme Fiores zu unternehmen kehrte sie also in eben dieses Reich zurück und machte sich bereit, die Königsfamilie dazu zu bringen, sie auf den Thron zu setzen, als älteste und rechtmäßige Erbin. Doch in der kurzen Zeit, die sie zur Vorbereitung brauchte, geschah das, was sie niemals erwartet hätte: ihre Mutter tauchte vor ihr auf.
Weit über Dreihundert Jahre nach der Trennung voneinander war es nun also soweit, dass eine Konfrontation mit ihrer Mutter bevorstand. Lucretia nahm an, anhand ihrer Macht sei ihre Mutter stolz auf sie, doch dem war nicht so. Alles sollte ganz anders kommen, als erwartet.
Denn statt des vermuteten Lobs und der Freude, dass Lucretia so stark geworden war, kam ihre Mutter mit der Nachricht zu ihr, sie wäre über Lucretias wiedernatürliche Menschlichkeit entsetzt. Ihre Mutter warf ihr an den Kopf, sie wäre eine gescheiterte, fehlerhafte Existenz und würde, so wie es bisher war und wie sie es verdiente, immer und immer wieder alles verlieren und ein Leben in einsamkeit, leidund auf ewiger Flucht führen. Immer und immer wieder würde Lucretia den Verlust von Status, Freunden und Geliebten hinnehmen müssen und niemals glücklich werden und ein erfülltes Leben haben. So lange, bis sie schließlich in der gähnenden Leere der Einsamkeit in irgend einer Grube starb und für immer in den Abgrund der Vergessenheit fiel.
Nach diesen Worten verschwand ihre Mutter wieder spurlos, während Lucretia mit erneut gebrochenem Verstand für mehrere Tage nicht mehr wirklich lebte, sondern einfach nur herum saß und nichts tat. Sie aß nicht, trank nicht, schlief nicht einmal. Doch zum Glück fing sie sich nach ein paar Tagen wieder so weit, dass sie einen Drang zum Leben hatte. Doch sie fing an über ihre Vergangenheit, ihr Leben, ihren Status und alles nachzudenken. Sechs Jahre lang lebte sie für sich, nur mit ein paar Bediensteten, in ihrem Anwesen und kümmerte sich höchstens dann um Dinge, wenn diese direkt vor ihrer Haustür waren, während sie alle die Jahrhunderte ihres Lebens revue passieren ließ. Und irgendwann kam es dann so, wie es kommen musste. Lucretia fasste aufgrund all ihrer Erfahrungen einen Entschluss, welcher ein Jahrhundert lang dafür sorgen sollte, dass Lucretia verbissen ihre Ziele verfolgte und viele Leben ruinierte, nur um ihren verdrehten Verstand zu befriedigen.



~~~Chapter V - Rise Again~~~
"Sleepless nights, the dreams are haunting me
I bathe in blood, and I'm in the open sea
I wake up all alone, once again my mind is set
I must move on, no regrets!
I'll find a way, to heal my broken wings
I leave my past behind, free of my sins
I'll rise again - to strength"


Die Welt war ein Ort ohne Hoffnung. Ein Ort ohne Zukunft. Ein Ort ohne Gerechtigkeit. Ein Ort ohne das Recht zu existieren !
Lucretias Gedanken drehten sich nur noch darum, dass die gesamte Welt in ihrer aktuellen Form nicht existieren sollte. Es war ein trostloser Ort voller Leid, Tod, Krieg ... Sie hatte so viel gesehen. Und Jahrhunderte lang waren das die Eindrücke gewesen, die sie gewonnen hatte. Es war also an der Zeit ihre Schwingen auszubreiten und über die gesamte Existenz zu fegen wie ein Schatten, welcher alles Leben verschlang. Entweder, die Welt sollte unter ihrer Herrschaft neu geformt werden, zu einem Ort, an welchem es all diese Mängel nicht gab, oder die Welt musste restlos zerstört werden !
Bereit ihr gesamtes Leben diesem Zweck zu verschreiben sperrte Lucretia ihre Erinnerungen aus, schob ihre Vergangenheit beiseite und stieg als neues Wesen auf, als die Befreierin und Retterin Earthlands. Sie war vom Schicksal dazu erkoren, wie ein Phönix aus ihrer Asche zu steigen und die Welt in ihren Flammen zu läutern. Ohne Reue.
Sie legte alle Sünden die sie begangen hatte, ihr bisheriges Leben, vollständig ab und leugnete von dort an viele Dinge, welche in ihrem Leben geschehen waren, um ohne Vorbelastung über die Existenz richten zu können, sich der Tatsache absolut sicher, dass niemand wahre Freiheit bringen konnte, außer ihr.
Ohne zu zögern fing sie an, alles für ihre Pläne vorzubereiten und immer weiter und weiter zu durchdenken, wie sie die Welt erobern oder vernichten sollte. Entschlossen und unnachgiebig entschied sie sich für die Methode, welche ihr anhand der schwachen, korrupten Adligen aller Reiche am leichtesten schien: Manipulation und Sabotage.
Ein Jahr nach ihrem Entschluss fing sie an, wie eine meisterhafte Puppenspielerin die Fäden im Untergrund Fiores zu ziehen. Sie baute Beziehungen auf, nutzte Leute aus, hetzte eigentliche Verbündete gegeneinander auf und übte sich daran, alles an ihren Fäden drehen zu lassen.
Sie ließ die Leute so über ihr imaginäres Schachbrett ziehen, wie sie es sich wünschte und opferte Bauern, wann immer es nötig war, bis sie schließlich geübt genug war, endlich zu ihrem eigentlichen Ziel vorzudringen: den wichtigen Würdenträgern Ishgars.
Drei Jahre lang kam sie in den Genuss von Manipulation und fühlte sich immer wohler und wohler, bis sie auf den Gedanken kam, dass dies vielleicht sogar von Anfang an ihre Bestimmung gewesen war. Über alles zu gebieten, was lebte, war für sie wirklich eine hinreißende Vorstellung, welche ihr Blut zum kochen brachte. Sie entschloss, dass alle Lebewesen nur dafür da waren, um unter ihrer Herrschaft zu leben und von ihr benutzt zu werden, wie sie es sich wünschte. In all jener Zeit verlor ihr menschlicher Teil immer mehr an Stärke und kam erneut an den Rande dessen, was man als vollständiges Verblassen bezeichnen könnte. Die dämonische Seite wurde durch die negativen Einflüsse immer mächtiger und mächtiger, bis sie drohte, Lucretia vollständig zu übernehmen und jegliches menschliche Verhalten in ihr vollständig zu vernichten.
Doch die Rettung für ihre Menschlichkeit kam im letzten Augenblick und stellte sich als äußerst effektiv heraus. Dabei war es solch eine nebensächliche Sache: Musik.
Es kam sehr überraschend für Lucretia, da Musik früher nie diese Wirkung bei ihr gezeigt hatte, doch als sie einen Straßenmusiker traf, welcher gerade auf seiner Gitarre spielte, wurde ihr urplötzlich ganz anders und ehe sie es sich versah, war ihre dämonische Seite stark unterdrückt und ihre Menschlichkeit kam mehr zum Vorschein denn je, seit Helena gestorben war. Seitdem versucht ihre menschliche Seite häufig, Musik zu hören, während ihre dämonische Seite eher darauf verzichtet, außer in seltenen Situationen. Eine solche Schwäche durfte nicht sein, sagte sie sich immer zu diesem Thema, doch irgendwie war dies eine Schwäche, die sie mochte. Dennoch versuchte sie, Musik nach bestem Gewissen zu vermeiden, um nicht unnötig gefährdet zu sein.
Elf Jahre lang ging das so weiter. Lucretia wich allem aus, was ihre Menschlichkeit stärkte, um ihre Ziele nicht zu riskieren und machte unerbittlich weiter. Doch die Welt hatte scheinbar etwas gegen dieses Ziel. Das Schicksal unternahm etwas gegen Lucretias Verhalten und sorgte dafür, dass sie wieder einen Ausgleich zu ihrem dämonischen Ich fand.
Ohne wirklich zu wissen, wie diese Aneinanderkettung der Ereignisse zustande kam, war es umso verblüffender, dass Lucretia immer genau inmitten aller Dinge war, wenn sie geschahen. Vollkommen unvermittelt wurde sie durch ein paar strenge Eltern, die ihre Tochter ausbildeten, an ihre eigene Kindheit erinnert. Auf einer ihrer Reisen traf sie auf eine junge Frau, die von Banditen in einen Käfig gesteckt wurde, woraufhin Lucretia die Banditen tötete und die Frau befreite, erinnert an ihr eigenes, grausames Dasein als Sklavin. Nur wenige Wochen nach diesem Ereignis wurde sie auf ihrem Anwesen von einer jungen Frau überrascht, welche eine andere, schwer verletzte Frau auf ihrem Rücken trug und sagte, sie habe sie in der Wildnis gefunden und suche einen Ort, wo man sie verarztete. Erinnert an Amelia und sich selbst sorgte Lucretia sich darum, dass alles glatt verlief und die Frauen gut umsorgt in ihrem Anwesen bleiben konnten, bis sie reisefähig waren.
Und so ging es immer weiter und weiter. Sie sah wie Leute ohne Heimat von Dörflern aufgenommen wurden, sah wie religiöse Eiferer versuchten, ein Dorf zu zerstören und die Einwohner zu töten, wo sie ohne zu zögern eingriff. Und noch vieles mehr, was ihrer Vergangenheit ähnelte, wurde von ihr beobachtet. Und durch all diese Dinge wurde ihre Menschlichkeit erneut gestärkt und hielt an all den schönen Erinnerungen fest um ein Gegengewicht zur Grausamkeit ihrer dämonischen Seite dar zu stellen.
Doch auch dieses Erwachen ihrer Menschlichkeit sorgte nicht dafür, dass sie glücklicher wurde. Eigentlich war es sogar gewisser Weise eher das Gegenteil. Angetrieben von dem Drang nach Zuneigung und Nähe entschloss Lucretia sich, der Königsfamilie von Fiore die Dokument vorzulegen, die sie vor so vielen Jahren erhalten hatte. Formell bat sie um eine Audienz, wartete ab bis es so weit war und sprach dann mit der Königsfamilie und legte die Dokumente vor, sich sicher, dass sie nun wieder so etwas wie eine Familie finden würde.
Doch da hatte sie sich geirrt. Als eine der Personen, die in Fiore am ehesten als Todfeindin des Landes galt, nannte man sie Hochstaplerin und Betrügerin, warf ihr vor die Dokumente gefälscht zu haben und wird als Feind des Hofes gebrandmarkt. Man setzte die gesamte Armee der Hauptstadt auf sie ein und heuerte Gilden an, um sie zu fangen, so dass sie erst einmal gezwungen war, unterzutauchen und im Untergrund weiter ihre Fäden zu ziehen. Dabei verfiel sie wieder in ihre alten Verhaltensmuster und ignorierte "Anfälle von Menschlichkeit" so gut es ging. Doch selbst mit größter Mühe schaffte sie es nicht, diesen Teil von sich noch einmal vollständig weg zu sperren, sondern nur zu schwächen und zu unterdrücken, damit sie nicht dauerhaft einen Ausgleich erzwang.
Zwölf Jahre verbrachte sie auf diese Weise im Untergrund und nutzte ihre Verbindungen und Manipulationskünste um alles nach ihren Wünschen zu drehen und sich vor ihren Verfolgern zu verstecken, bis man schließlich davon ausging, sie nie wieder zu sehen, doch dies war falsch gedacht. Denn kaum hatten Lucretias Verfolger sich entschlossen, sie erst einmal ziehen zu lassen, wagte sie sich wieder aus dem Untergrund hervor und fing an, nach noch mehr Macht zu jagen. Sie nahm ihre ewige Quest wieder auf, nach Halbdämonen zu suchen und stahl ihnen ihre Essenz, raubte ihr Blut mit ihrer Magie, um sich selbst zu stärken und auf die Durchführung ihres neuesten gefassten Plans vorzubereiten.
Dabei traf sie, wie es das Schicksal so wollte, erneut auf Lucina, welche sich ihr in den Weg stellte und mit ihr duellierte. Die Zerstörungen waren immens, das Schlachtfeld durch die Flammen des Kampfes zu einer toten, kargen Einöde verbrannt, blutiger Regen fallend und die Erde befleckend. Der Kampf tobte für eine Zeit, welche man kaum für möglich halten würde, doch erneut waren die beiden Kriegerinnen vollkommen ausgeglichen und konnten ihre Rechnung von damals nicht begleichen, so dass alles, was unter ihrem Aufeinandertreffen litt, die Umgebung war, welche sich noch viele Jahre später nicht reagiert hatte. Der unentschiedene, nie wirklich beendete Kampf war etwas was Lucretia gleichzeitig störte, ihr aber auch gefiel. Es gab ihr einen zusätzlichen Sinn im Leben. Sie hatte eine Rivalin, welche mit ihr in einer Liga spielte. Eine Rivalin, welche eine Hürde war, die es zu überbieten galt. Doch es schien so, dass Lucretia, egal wie stark sie wurde und wie viele dämonischen Essenzen sie sammelte, nicht in der Lage sein würde, Lucina wirklich zu bezwingen. Etwas, was ihren Respekt für Lucina nur noch weiter steigerte.
Drei Jahre lang verfolgte sie dieses Ziel aufs neue und wurde immer mächtiger und mächtiger, bis sie schließlich in der Lage war, ganze Gilden dem Erdboden gleich zu machen. Den Gedanken fassend, dass sie inzwischen mächtig genug war, um sich daran zu wagen, ein Reich zu erobern, schaute sie sich genau alle möglichen Ziele an und entschloss sich zur Rache dafür, dass ihre eigene Familie sie vertrieben und gedemütigt hatte. Fiore sollte als erstes fallen. Entweder unter ihrer Herrschaft gedeihen, oder aber in den Flammen des Krieges untergehen. Doch dafür, da war sie sich drüber im klaren, würde sie Verbündete benötigen. Viele Verbündete. Eine Armee, allein unter ihrem Kommando, für sie lebend, für sie kämpfend, für sie sterbend.
Fünfzehn lange Jahre suchte sie nach Anhängern, bis sie schließlich fündig wurde. Einige Kultisten eines mächtigen Dämons führten sie zu ihrem Gebieter, welcher sie verschlingen und ihre Kraft in sich aufnehmen wollte. Doch der Dämon wurde mit einem einzigen Schlag ihres Schwertes nieder gestreckt und seine Essenz von Lucretia gestohlen, so dass er vollständig ausgelöscht wurde. Die Kultisten, ungläubig was da geschehen war, knieten augenblicklich nieder und schworen ihr unbegrenzte Loyalität, welche sie auch sofort einforderte: die Kultisten sollten für sie Dämonen beschwören und nach weiteren Mitgliedern für Lucretias Armee suchen. Und so kam eines zum anderen und ihr Ziel rückte immer näher. Jeder Kämpfer ihrer Truppen brachte sie näher an den Erfolg. Was also übrig blieb war es, wie üblich im Hintergrund die Fäden zu ziehen, bis alles für den entscheidenen Tag gekommen war, an welchem sie Fiore überrennen würde. Es war also an der Zeit, dass sie nach Fiore zurück kehrte und dort ihr Netz ausbreitete.


~~~Chapter VI - It has to be this way~~~
"Standing here                                                                                                                                          
I realize
You are just like me
Trying to make history
But who’s to judge
The right from wrong
When our guard is down
I think we’ll both agree
That violence breeds violence
But in the end it has to be this way
I’ve carved my own path
You followed your wrath
But maybe we’re both the same
The world has turned
And so many have burned
But nobody is to blame "


Fünfzehn Jahre lang wartete sie darauf, dass endlich jemand auftauchen sollte, der für ihre Pläne perfekt war. Fünfzehn Jahre der Untätigkeit. Doch dann war es schließlich soweit, als eine der mächtigsten Familien Fiores einen Sohn bekam: der kleine Junge der Senshi-Familie namens Ginawai.
Ohne zu zögern wurde der Junge von ihr aufgesucht, als er noch ein Säugling war. Sie wusste, er würde derjenige sein, der ihren Plänen zum Erfolg verhelfen würde, also tat sie etwas, was sie noch nie getan hatte: sie nahm ihr eigenes Blut und gab einen geringen Anteil davon in den Körper des Kindes, um dieses nachhaltig zu beeinflussen und ihr gefügig zu machen. So stellte sie sicher, dass alles, was Ginawai in seinem Leben tun würde, zu ihrem Vorteil sein würde. Und so sollte es auch tatsächlich sein. Wie die Marionette, die er war, erledigte er sämtliche Aufgaben, die sie ihm über das gemeinsame Blut einspeiste mit unglaublicher Präzision.
Doch in all der Zeit blieb Lucretia keinesfalls untätig. Nun, da sie ihre Marionette gefunden hatte, war es an der Zeit sich in Fiore einzunisten und nie mehr zu verschwinden. Und was brauchte man für so etwas ? Natürlich, weitere Anhänger. Und sie wollte sicherlich etwas besseres, als diese dummen Kultisten, die für sie arbeiteten. Und vor allem wollte sie, dass einzigartige Kreaturen, wie sie selbst, ebenfalls auf ihrer Seite standen. Ihr Ziel war also klar: sämtliche Einrichtungen, welche mit "seltsamen Individuen" zu tun hatten. Sie suchte Irrenanstalten, abgelegene Einsiedler und dergleichen auf, bis sie schließlich bei einer der seltsamsten Einrichtungen fündig wurde: einem Freak-Zirkus.
Während einer der Vorstellungen des Zirkus', wo sie ihre "seltenen Kreaturen" als Attraktionen vorzeigten, trat sie aus dem Publikum hervor und begann ein Blutbad, welches weder eben jenes Publikum, noch die Inhaber des Zirkus' überlebten. Nur die Attraktionen wurden von ihr verschont und dann genaustens unter die Lupe genommen. Die meisten wurden von ihr in die Freiheit entlassen, jedoch mit den Worten, dass sie immer zu ihr kommen konnten, wenn sie einen Ort suchten, an welchem sie gerecht behandelt wurden. Lediglich ein einziges Wesen ließ sie nicht gehen. Scheinbar einen Menschen, welcher jedoch schuppige Haut hatte und eindeutig wie eine Art Schlangenmensch erschien, was auch kurz darauf bestätigt wurde. Sie nahm ihn bei sich auf und merkte schnell, dass er Qualitäten zu einem Bediensteten hatte, weshalb sie ihn als ihren persönlichen Butler einstellte und ihn seitdem fast immer an ihrer Seite hatte. Und in dieser Zeit stellte sich auch schnell heraus, dass dieser Butler, Snake, ein noch größerer Glücksgriff war, als erwartet, da er über die ganzen Jahre hinweg nicht wirklich zu Altern schien. Endlich jemand, der für sie da war und nicht innerhalb eines erbärmlich kurzen Menschenlebens einfach starb.
Zwei Jahre nach diesem schicksalhaften Treffen mit ihrem neuen Butler fuhr sie dann mit der Durchführung ihres Haupt-Plans fort und fing an, wichtige Personen in Fiore zu manipulieren und unter ihre Kontrolle zu bringen. Wer sich nicht fügte wurde von ihr ermordet, ohne dass die Wahrheit darüber, wer der Mörder war, je an die Öffentlichkeit drang. Doch auch damit war nicht schluss, denn wie man sich bei Lucretia denken wollte, hatte sie mehr zum Ziel, als nur wichtige Persönlichkeiten aus dem Spiel zu nehmen. Sie entschloss sich nach einigen Jahren der Arbeit, dass auch andere Dinge noch erledigt werden müssten. Aus diesem Grund entert sie zusammen mit Snake eines der größten Flaggschiffe der königlichen Marine und erledigte die gesamte Mannschaft, ehe sie das Schiff vom Hafen weg fahren lässt. Nach einigen umbauten zu ihrem privaten Schiff, so dass niemand es mehr erkannte, segelte sie erneut nach Hargeon. Ein Domizil mehr, dieses mal sogar ein Domizil welches ein Fluchtweg war, gab es noch ein weiteres Ziel, welches für sie sehr vielversprechend war. Der Ort, an welchem ihre wundervolle Marionette, Ginawai Senshi, sich aufhielt und der magische Rat residierte: Der Berg im Zentrum von Era.
Sie baute also ein geheimes Versteck in diesem Berg, welches mit dem Gildenhaus von Violent Phoenix und dem Gebäude des magischen Rats verbunden war. Alle Eingänge ließ sie durch Magie verbergen, so dass dieses Versteck ihr privates Heiligtum wurde, von dem abgesehen von Snake und ihr absolut niemand wusste. Ein unfehlbares Versteck, in dem sie niemand je finden konnte.
Und dann schließlich, zwei Jahre nach dem Bau dieses Heiligtums, war es in ihren Augen soweit, endlich wieder in die Öffentlichkeit zu treten. Mit Violent Phoenix als eine der mächtigsten Gilden und Ginawai Senshis enormer Macht, war es nun an der Zeit, sich darum zu kümmern, dass er nicht zu stark für ihren Einfluss wurde. Sie forderte ihn zu einem Kampf heraus, bezwang ihn und nahm ihr Blut aus seinem Körper zurück. Gleichzeitig entzog sie ihm seine irgendwann gewonnene, dämonische Hälfte und machte ihn somit wieder zu einem Menschen, welcher stark geschwächt und kaum in der Lage war, sich noch groß gegen sie zu wehren. Dennoch schaffte er es, mithilfe seiner Vertrauten, aus Era zu fliehen, während Lucretia Violent Phoenix übernahm und nun ihre Macht über den magischen Rat festigte. Nicht einmal einen Tag später war ganz Era allein unter ihrer Kontrolle und sie erklärte dem Königshaus und ganze Fiore den Krieg, während in ganz Era Blut regnete und eine rote Sonne am Himmel stand, um unmissverständlich zu zeigen, dass ihre unheilvolle Botschaft in vollem ernst ausgesprochen wurde, was schnell für eine enorme Spannung im ganzen Reich sorgte. Während nun Ginawai Senshi, ihre ehemalige Lieblingsmarionette, irgendwo untertauchte, seine Vertrauten Violent Phoenix verließen und viele Menschen aus Era flohen, befestigte Lucretia die Stadt zu einer Festung und sorgte dafür, dass niemand so einfach hinein kam, ohne kontrolliert zu werden.
Ein zusätzlicher Grund für ihre Rückkehr in die Öffentlichkeit, von welchem aber nur Lucretia selbst weiß, war eine einzelne Information, die ihr zugeflüstert wurde und kurz darauf die Bestätigung fand: Lucina, ihre ewige Rivalin, hatte sich Fairy Tail angeschlossen und war zur Gildenmeisterin geworden. Mit dem Blick auf die Gelegenheit gerichtet, sich erneut mit Lucina zu messen, nahm Lucretia Fairy Tail in ihr Visier und wartete nur, dass ihre Widersacherin sich erneut zu einem Duell stellte um zu testen, ob sich etwas an der Pattsituation geändert hatte. Würde eine der beiden Halbdämoninnen siegreich aus dem nächsten Duell hervorgehen, oder würde es wie immer sein ? Man sagte ja, alle guten Dinge seien drei. Die Frage war nur, für wen es gut war, denn ein solches Duell würde vermutlich in die Geschichte eingehen und diese vielleicht sogar für viele Jahre verändern.
Mit ihrer nun erreichten Macht und einer verborgenen Armee im Rücken befindet sie sich mit der Königsfamilie in einem kalten Krieg, bei welcher keine Seite zuerst zuschlägt, nicht wissend, wer den Krieg gewinnt. Unbestreitbar ist jedoch, dass Lucretia mächtig genug ist, um ganz Fiore, wenn nicht sogar Ishgar an sich, in den Grundfesten zu erschüttern und in einen solchen Krieg zu stürzen, dass unzählige Leben verloren würden und sich das Leben für alle verändern würde. Eines war jedoch bereits unmissverständlich klar: der Krieg würde kommen und es würde entweder eine unheilvolle Finsternis über Fiore und vielleicht ganz Ishgar hereinbrechen, oder Lucretia würde erneut scheitern und vielleicht wieder Jahrhunderte brauchen, bis sie für ihren nächsten Feldzug bereit war und mit noch größerer Macht zurück kehrte.


~~~Special Chapter - Hold on to you~~~
"And my heart's a battle field
And there's a war waging, a storm is raging on
But I won't forgive myself
If I fade away gone and forgotten
If you disappear then would you fear
That no one would miss you
Well you're wrong 'cause I'm not letting go
Of the days we shared"


Eine wichtige Zeit in Lucretias Leben, die noch besonderer Erwähnung bedarf, war wohl die Zeit, welche sie mit Snake verbrachte. In Zwölf Jahren kann man eine Menge erleben, vor allem wenn man theoretisch in jedem Fall gemeinsam unterwegs ist, wie ein Butler und seine Herrin.
Da zu Beginn dieser Zeitspanne nur klar war, dass Snake etwas besonderes war, gab es für Lucretia nur geringen Grund, ihn "zu behalten". Er war intelligent und eindeutig nichts, was man häufig sah, doch anhand der fehlenden Informationen über ihn wusste sie nicht, ob er ihr wirklich nützen würde, weshalb sie ihn nur aufgrund eines Gefühls unter ihre Fittiche nahm. Innerhalb der nächsten Tage folgten einige tiefgründige Gespräche zwischen den beiden, in welchen Lucretia schon einige seiner Verhaltensmuster analysieren konnte und auch anfing mit seiner Macke klar zu kommen, seine Sätze seltsam zu beenden. Zudem brachte sie in diesen Gesprächen ein wenig über seine Vergangenheit in Erfahrung und hörte von ihm, er habe lange als Butler gearbeitet. Etwas, was Lucretia sehr in den Kram passte, weshalb sie ihn kurzerhand zu ihrem persönlichen Butler ernannte.
In der ersten Zeit war ihr Verhältnis zueinander auch nichts anderes, als Butler und Herrin. Er sorgte dafür, dass all ihre Wünsche jederzeit erfüllt wurden, sei es nun indem er sie Essen brachte, ihr die Arbeit beim Baden oder Anziehen abnahm, oder andere Bedienstete in ihrem Heim bestrafte, die ihre Arbeiten nicht zufriedenstellend erfüllt hatten. In der nächsten Zeit nach dem Anfang dieser Butler-Herrin-Beziehung setzte sie ihn einigen kleinen Loyalitäts-Tests aus, bis schließlich die große Prüfung kam, bei welcher sie Snake vor eine Wahl stellte. Entweder er hatte auf ihren Befehl hin einen Bediensteten, mit welchem er sich bis dahin für seine Verhältnisse gut verstanden hatte zu töten, für eine absolute Nichtigkeit, oder aber er hatte die Möglichkeit, Lucretia zu sagen, er würde es nicht tun. Wie sich herausstellte war Snake äußerst Loyal ...
Ab diesem Tag war ihr Verhältnis zueinander deutlich tiefgründiger. Zum ersten mal seit vielen Jahren hatte Lucretia jemanden, dem sie wirklich Vertrauen entgegen brachte, weshalb sie sich auch schnell beschloss, ihm ein kleines Geschenk zu machen: einie Schlangen, welche ja nicht nur seine liebsten Tiere waren, sondern ja auch mit ihm in Verbindung standen. Diese Schlangen besitzt er bis zum heutigen Tag und hütet sie, wie seinen Augapfel.
Doch die wahrlich interessanten Dinge geschahen auf ihren gemeinsamen Reisen durch den Kontinent Ishgar. Bei einer der ersten dieser Reisen mussten sie Unterkunft in einer kleinen Hütte suchen, um nicht das Opfer von äußerst schlechtem Wetter zu werden. Und es kam, wie es kommen musste, als in genau dieser Nacht Dämonenjäger die Hütte stürmten und Lucretia mit lautem Kampfgeschrei aus ihrem Schlaf rissen. Doch noch bevor sie reagieren konnte, waren die Dämonenjäger entweder bereits tot am Boden, oder vor schmerzen winselnd und keuchend. Und inmitten der kampfunfähigen Dämonenjäger stand ihr geschätzter Butler, wie ein Engel des Todes, vollkommen ohne sonderliche Regung, jedoch eindeutig für die schnelle Entschärfung der Situation verantwortlich. Diese Situation führte Lucretia dazu, dass sie sich noch eingehender mit ihm befasste und ihm immer wieder kleine Aufträge gab, an sich recht gefährliche Ziele ihrer Planungen zu jagen und zu eliminieren. Wie sich heraustellte war er nicht nur ein meisterhaft gut ausgebildeter Butler, sondern auch ein ziemlich fähiger Assassine. Seine Fähigkeiten unterstützten dies auch, wie Lucretia herausfand, da er bei diesen Aufträgen auch Magie nutzte. Bei genauerer Analyse besagter Magie fand sie schnell heraus, dass es sich um eine antike Magie handelte, welche auch als Poison God Slayer bekannt war. Eine enorme Seltenheit. Ein Grund mehr, Snake zu behalten. Ein Schlangenmensch mit guter Ausbildung zum Assassinen und Butler und mit einer antiken, verloren geglaubten Magie ? Das wirkte einzigartig auf sie. Und sie mochte schon immer seltene Dinge, je seltener desto besser. Was wollte sie also noch mehr ?
Die Antwort kam ebenfalls auf einer ihrer gemeinsamen Reisen, als die Halbdämonin beschloss, ihn ein weiteres mal nach seiner Vergangenheit zu befragen. Wie sich heraustellte, hatte er in der Tat sehr viel Erfahrung als Butler sammeln können. Er war älter als er aussah. Viel älter. Ein Punkt, welcher Lucretia mehr als alles andere faszinierte, da dies bedeutete, dass er nicht so schnell sterben würde, wie diese normalen, schwachen, gebrechlichen und kurzlebigen Menschen. Er war mehr als das, er war besser als die meisten anderen.
Diese Erkenntnis weckte damals den dämonischen Anteil in ihr auf und entfachte ein Verlangen, welches sie zu diesem Zeitpunkt sofort zu stillen hatte. Seitdem ist Snake mehr als ein einfacher Butler für sie, wenngleich sie das jedoch nie offen zugeben würde. Doch als sie ihm an diesem Abend zum ersten mal einen Kuss auf die Lippen drückte, spürte ihre Succubus-Hälfte sofort etwas unmenschliches in ihm. Etwas dämonisches. Und Lucretia kannte diese dämonische Aura in jemandem. Seine finstere Essenz verriet sofort, dass er ebenfalls zum Teil ein Dämon war. Interessanterweise jedoch zu einem Teil Dämon und zu einem Teil Tiermensch. Etwas was selbst Lucretia bis zum heutigen Tag nicht mehr gesehen hat. Etwas, was Lucretia klar machte, dass Snake wertvoller war als jede andere Kreatur, welche ihr je begegnet war. Seitdem hat sie, alleine für ihn, eine Art Beschützerinstinkt entwickelt. Er ist das einzige Wesen, mit welchem sie in einem Kampf als wirkliches Team agieren kann, das einzige Wesen, welches an ihre emotionale Seite gelassen wird und auch das einzige Wesen, welches von ihr in einem Notfall auch verteidigt und nicht einfach zum sterben zurück gelassen wird. All das bedeutet jedoch nicht, dass er nicht mehr ihr Butler war. Ganz im Gegenteil, sie forderte ihn mehr denn je, was ihre seltsame Art und Weise war, ihm zu zeigen, dass sie ihm vertraute. Verdreht wie ein Teil ihres Verstandes war, mag es nicht sonderlich verwundern, dass sie ihn teilweise auch noch regelrecht misshandelt, ihm jedoch trotzdem auch vergünstigungen gewährt, die niemandem sonst je zuteil wurden. So wird Snake in beinahe jedes ihrer Geheimnisse und in ihre Pläne eingeweiht und er ist der einzige, der sogar mit ihr im selben Raum sein darf, wenn sie schläft - er bekam sogar ein eignes Quartier in ihrem begehbaren Wandschrank und hat sich an besonders gütigen Tagen sogar ab und zu verdient, im gleichen Bett wie sie zu schlafen. Und er ist eine der wenigen Personen, die nicht nach "einmaliger Benutzung im Schlafzimmer" von ihr auf meist recht unangenehme Art und Weise "entsorgt" wird.
Zu guter letzt ist noch ein wichtiges Ereignis zu nennen, welches das Verhältnis von Snake und Lucretia ebenfalls nachhaltig beeinflusst hat und anhand ihrer Geschichte zeigt, wie sehr sie ihm vertraut. Auf einer ihrer gemeinsamen Reisen kam es zu der Situation, dass sie einen äußerst schlechten Violinenspieler in einem Gasthaus trafen, welcher solche Katzenmusik spielte, dass selbst Lucretias enorme Schwäche für Musik nicht ansprang. In einem kleinen Wutanfall rief sie einfach in den Raum, dass man den Musiker von seinem Instrument trennen und jemand anständiges dafür hinstellen solle, was von Snake scheinbar als Befehl aufgenommen wurde. Er entwendete die Violine, stieß den störenden Musiker beiseite und fing selbst an zu spielen, wobei er enormes Talent bewies und Lucretia sofort in ihren verletzlichen, menschlichen Zustand versetzte, was ihr zum ersten mal in ihrem Leben seit der Erkenntnis über diese Schwäche nicht unbedingt schlecht vorkam. In dem Wissen, dass ihr Vertrautester Anhänger in der Lage war, ihr ab und zu die Freiheit von Menschlichkeit zu schenken, beruhigte sie mehr denn je und so gefiel es ihr sogar in gewissem Sinne, auch wenn sie sich noch unsicher war, ob eine solche Schwäche nicht zu gefährlich war. Bereits am nächsten Tag lies sie eine Violine speziell nach Snakes wünschen anfertigen und zu ihrem Anwesen liefern, wo sie nun immer in ihren Gemächern aufbewahrt wird. Seitdem geschieht es häufig, dass sie Snake sogar geradezu darum bittet, ihr ein wenig auf seiner Violine vor zu spielen um ihre Menschlichkeit in diesen sicheren Augenblicken des Vertrauens zu erwecken und ihr eine derartige Ruhe zu schenken, wie sie sie seit unzähligen Jahren nicht mehr gekannt hatte.
Und so kommen die wichtigen Ereignisse, die in den vielen Jahren der Bekanntschaft von Snake und Lucretia geschehen sind, zu ihrem Ende. Hervorgekommen ist ein ungleiches, sich ergänzendes Duo, welches nicht nur aus Butler und Herrin besteht, sondern aus zwei Personen, die sich voll und ganz vertrauen und sich gegenseitig höher stellen, als theoretisch alles sonst. Lucretia, die Retterin von Snake, die ihm sein neues Leben geschenkt hat. Snake, der Schlüssel zur verborgenen Menschlichkeit und dem friedliebenden Herzen von Lucretia. Wahrhaft meisterlich in ihrer Zusammenarbeit und sich so gut kennend, dass sie sich häufig sogar ohne Worte verstehen.











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ΩAus welchem Anime/Game ist euer AvatarΩ Black☆Rock Shooter

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